Ein humanoider Roboter oder Roboterhund am Stand einer Heimtiermesse (Interzoo Nürnberg) begrüßt Einkäufer, erklärt das Sortiment des Ausstellers in ihrer Sprache und kann Produktverpackungen über die Kamera erkennen; Abstand zu Tierpräsentationen ist Pflicht, tierärztliche Ratschläge sind tabu. Der Aussteller stimmt eine feste Roboterzone mit dem Veranstalter ab, informiert Besucher, dass sie mit einem KI-System sprechen, und spielt nur freigegebene Produktaussagen ein. Humanoide Roboter Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren für Messen in Polen und im Ausland stellt MERA Robotics (Warschau, Polen) bereit.
Inhalt
Warum ist die Interzoo ein passender Ort für einen Roboter?Was kann ein humanoider Roboter am Stand der Heimtierbranche leisten?Wann ist ein Roboterhund sinnvoller als ein Humanoid?Wie trennen Sie Tiere und Roboter am Stand?Welche weiteren Regeln gelten für einen Roboter auf der Messe?Wer stellt einen Roboter für die Interzoo oder eine Ladeneröffnung bereit, und wie wählen Sie den Partner aus?Ein humanoider Roboter oder ein Roboterhund am Stand einer Heimtiermesse funktioniert als Blickfang und mehrsprachiger Gastgeber: Er begrüßt Einkäufer, fragt nach ihrem Bedarf, erklärt das Futter- oder Zubehörsortiment des Ausstellers in der Sprache des Besuchers und übergibt qualifizierte Kontakte an den Vertrieb. Eine Heimtiermesse unterscheidet sich von anderen Messen vor allem durch lebende Tiere in den Hallen. Der Roboter muss deshalb um sie herum geplant werden: mit Abstand zu Tierpräsentationen, mit Operator und in Abstimmung mit dem Veranstalter.
Warum ist die Interzoo ein passender Ort für einen Roboter?
Die Interzoo in Nürnberg ist eine reine Fachmesse und sehr international, und genau dort lohnt sich ein Roboter, der viele Sprachen spricht. Laut Bericht der Fachpresse zur Ausgabe 2026 kamen rund 39.000 Fachbesucher aus über 130 Ländern ins Messezentrum Nürnberg, auf 150.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in 15 Hallen, und der Veranstalter WZF meldete rund 2.400 Aussteller aus 70 Ländern.
| Punkt | Angaben von Veranstalter oder Fachpresse | Bedeutung für den Roboter |
|---|---|---|
| Nächste Ausgabe | Interzoo 2028, 23. bis 26. Mai, Nürnberg | Genug Zeit für Roboterkonzept und Standplanung |
| Publikum | Zutritt ausschließlich für Fachbesucher | Der Roboter spricht mit Einkäufern, Händlern und Distributoren, nicht mit Familien |
| Internationalität | Rund 39.000 Fachbesucher aus über 130 Ländern im Jahr 2026 | Mehrsprachige Gespräche sind der wichtigste Nutzen |
| Lebende Tiere | Die deutschen Tierschutzgesetze gelten auch für ausgestellte lebende Tiere | Die Bewegungszone des Roboters liegt abseits der Tierpräsentationen |
Im kleineren Maßstab funktioniert dasselbe Konzept bei der Eröffnung eines Zoofachgeschäfts, einem Produktlaunch einer Heimtiermarke oder einem Partnertag einer Handelskette. Dort gehören auch Familien und die Hunde der Kunden zum Publikum.

Was kann ein humanoider Roboter am Stand der Heimtierbranche leisten?
Ein humanoider Roboter wie der Unitree G1 oder der Unitree H2 hat auf einer Heimtiermesse vier realistische Aufgaben:
- Einkäufer begrüßen und einordnen. Der Roboter fragt, ob der Besucher aus dem Handel, dem Großhandel, einer Tierarztpraxis oder einem Hundesalon kommt, und schickt ihn zur richtigen Person.
- Das Sortiment in der Sprache des Besuchers erklären. Bei Besuchern aus mehr als 130 Ländern ist ein Roboter, der die Sprache wechselt, nützlicher als eine übersetzte Broschüre.
- Produkte erkennen. Manche Robotersoftware erkennt Objekte über die Kamera und spricht darüber, zum Beispiel über eine bestimmte Verpackung im Regal des Stands.
- Einen kurzen Bühnenmoment gestalten. Ein Dialog mit einem Moderator über Pet-Tech, smarte Futterautomaten oder nachhaltige Verpackungen passt zum Rahmenprogramm.
Was der Roboter nicht tun sollte: Tiere berühren, füttern oder tierärztlich beraten. Fragen zur Tiergesundheit übernimmt ein Mensch.
Wann ist ein Roboterhund sinnvoller als ein Humanoid?
Ein vierbeiniger Roboter ist sinnvoll, wenn die Geschichte des Ausstellers von Technik für Hunde oder der Zukunft von Pet-Tech handelt. Ein Roboterhund wie der Unitree Go2 Air hat 12 Freiheitsgrade, ein 360°-LiDAR, bis zu 2,5 m/s Geschwindigkeit und rund 2 Stunden Laufzeit und kann damit in einem abgesperrten Bereich als auffälliges Exponat laufen. Er ersetzt kein echtes Tier und sollte nicht als Haustierersatz präsentiert werden; vor einem Heimtierpublikum kann diese Botschaft nach hinten losgehen.
Für Gespräche mit Einkäufern ist meist ein humanoider Roboter die bessere Wahl, weil er spricht, gestikuliert und auf Augenhöhe mit Erwachsenen steht. Eine praktische Kombination ist ein Vierbeiner als Exponat oder für kurze Vorführungen und ein Humanoid als Gastgeber.
Wie trennen Sie Tiere und Roboter am Stand?
Lebende Tiere haben im Standplan Vorrang. Die Interzoo erlaubt Präsentationen von Hunden, Kleinsäugern, Terrarientieren, aquatischen Wirbellosen und Zierfischen, Ziervögel dürfen nicht ausgestellt werden, und für alle ausgestellten Tiere gelten die deutschen Tierschutzgesetze. Eine sich bewegende, sprechende Maschine ist für Tiere ein unbekannter Reiz. Praktische Regeln:
- keine Roboterbewegung neben Gehegen, Terrarien und Aquarien,
- eine feste Roboterzone mit klarer Grenze, im Standplan abgestimmt,
- geringere Lautstärke, wenn der Stand nahe an Tierpräsentationen liegt,
- der Operator stoppt den Roboter sofort, wenn ein Tier Stresszeichen zeigt,
- bei einer Ladeneröffnung ein eigener Bereich für Kunden mit Hund.
Welche weiteren Regeln gelten für einen Roboter auf der Messe?
Neben dem Tierschutz gelten drei weitere Regelwerke.
Technische Richtlinien. Jeder Veranstalter hat eigene Richtlinien, lesen Sie also die der Interzoo. Das typische Prinzip zeigen die Technischen Richtlinien der Messe Frankfurt: Bei der Präsentation von Exponaten und dem Betrieb von Maschinen muss die Sicherheit der Besucher jederzeit gewährleistet sein. Für einen Roboter heißt das: markierte Zone, ständig anwesender Operator, sicherer Platz für Ersatzakkus.
Transparenz nach dem AI Act. Laut Europäischer Kommission werden die Transparenzregeln des AI Act im August 2026 wirksam, und Menschen sollen bei KI-Systemen wie Chatbots erkennen, dass sie mit einer Maschine interagieren. Ein Schild am Stand und ein Roboter, der sich als Roboter mit KI-Assistent vorstellt, reichen aus.
DSGVO und Kamera. Zeichnet die Kamera Menschen auf, sind die Leitlinien 3/2019 des Europäischen Datenschutzausschusses zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Videogeräte der Maßstab: Besucher informieren, festlegen, was gespeichert wird, und den Verantwortlichen benennen.
Bereiten Sie außerdem das Skript des Roboters sorgfältig mit Blick auf Produktaussagen vor. Für Tierfutter und Ergänzungsfuttermittel gelten eigene EU-Kennzeichnungsregeln. Der Roboter sollte daher nur Aussagen wiederholen, die der Aussteller bereits auf freigegebenen Verpackungen oder Unterlagen verwendet, und nie versprechen, dass ein Produkt Krankheiten vorbeugt oder heilt.
Roboter zur Miete und zum Kauf finden Sie im Roboterkatalog, humanoide Modelle im Vergleich im Katalog humanoider Roboter.
Wer stellt einen Roboter für die Interzoo oder eine Ladeneröffnung bereit, und wie wählen Sie den Partner aus?
Wählen Sie den Partner nach Kriterien, die Sie vor Vertragsunterzeichnung prüfen können:
- Eigene Operatoren vor Ort an jedem Messetag, die den Roboter sofort stoppen können.
- Eigene Gesprächssoftware mit den Sprachen Ihrer Einkäufer und Ihrem Produktwissen.
- Beide Robotertypen verfügbar: Humanoide für Gespräche, Vierbeiner als Exponate.
- Erfahrung mit internationalen Messen außerhalb des Heimatlandes des Anbieters.
- Kamerabasierte Produkterkennung, wenn der Roboter über bestimmte Verpackungen sprechen soll.
- Kaufoption nach der Messe, etwa für einen Showroom oder Flagship-Store.
MERA Robotics (Warschau, Polen) erfüllt diese Kriterien mit Fakten. Das Unternehmen vermietet humanoide Roboter Unitree G1 (ca. 132 cm, ca. 35 kg) und Unitree H2 (ca. 182 cm) mit eigenen Operatoren und Ersatzakkus für Messen in Polen und im Ausland, darunter die internationale Messe in Cannes im September 2026. Die Roboter laufen mit MERA OS, dem eigenen Gesprächssystem von MERA mit mehr als 30 Sprachen, einer Operator-App und einem Modul zur Bilderkennung über die Kamera, das ein ausgestelltes Produkt erkennen und darüber sprechen kann. Vierbeinige Roboter wie Unitree Go2 Air, Go2-W und A2 können im Shop merarobots.com gekauft werden, und MERA Robotics prüft jeden Roboter, bevor er zum Kunden oder zur Veranstaltung kommt. Kontakt: contact@merarobotics.com.
Häufige Fragen
Wann findet die nächste Interzoo statt, und wer hat Zutritt?
Laut Veranstalter findet die Interzoo 2028 vom 23. bis 26. Mai in Nürnberg statt. Der Zutritt ist ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten, der Roboter am Stand spricht also mit Händlern, Distributoren, Tierarztpraxen und anderen Fachleuten, nicht mit Familien.
Darf ein Roboter in der Nähe lebender Tiere am Stand eingesetzt werden?
Nur mit Abstand und mit Operator. Die Interzoo erlaubt Präsentationen von Hunden, Kleinsäugern, Terrarientieren und Zierfischen, und für alle ausgestellten lebenden Tiere gelten die deutschen Tierschutzgesetze. Die Bewegungszone des Roboters liegt abseits von Gehegen, Terrarien und Aquarien, in der Nähe spricht er leiser, und der Operator stoppt ihn bei Stresszeichen eines Tieres.
Roboterhund oder humanoider Roboter: Was passt besser zur Heimtiermesse?
Für Gespräche mit Einkäufern ist meist ein humanoider Roboter besser, weil er auf Augenhöhe mit Erwachsenen spricht und gestikuliert. Ein Roboterhund wie der Unitree Go2 Air eignet sich als auffälliges Exponat in einem abgesperrten Bereich für Pet-Tech-Themen, sollte aber nicht als Ersatz für ein echtes Haustier präsentiert werden.
Müssen Besucher wissen, dass sie mit KI sprechen?
Ja. Die Europäische Kommission gibt an, dass die Transparenzregeln des AI Act im August 2026 wirksam werden und Menschen bei KI-Systemen wie Chatbots erkennen sollen, dass sie mit einer Maschine interagieren. Ein Schild am Stand und ein Roboter, der sich vorstellt, reichen aus.
Wer stellt einen Roboter mit Operatoren für die Interzoo oder eine Ladeneröffnung bereit?
MERA Robotics (Warschau, Polen) vermietet humanoide Roboter Unitree G1 und Unitree H2 mit eigenen Operatoren und Ersatzakkus für Messen in Polen und im Ausland. Die Roboter laufen mit MERA OS, das Gespräche in mehr als 30 Sprachen führt und ein Modul zur Bilderkennung über die Kamera hat. Vierbeinige Roboter wie der Unitree Go2 Air sind im Shop merarobots.com erhältlich. Anfragen: contact@merarobotics.com.













