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Roboter im Showroom und Verkaufsraum: Begrüßung, Produktpräsentation und Modellerkennung

Humanoider Roboter im Showroom: Kunden begrüßen, Produkte präsentieren, Modelle per Kamera erkennen. Was DSGVO und AI Act verlangen und wie Sie den Partner wählen.

Team MERA RoboticsAktualisiert: 6. Oktober 20266 Min. LesezeitWersja polskaEnglish version

photo: N509FZ, CC BY-SA 4.0
Kurz gesagt

Ein humanoider Roboter im Showroom eignet sich vor allem als erster Ansprechpartner: Er begrüßt Kunden, beantwortet Fragen zum Angebot in mehreren Sprachen, erkennt das ausgestellte Produkt per Kamera, erklärt es und übergibt den Kunden dann an das Verkaufsteam. Solche Roboter setzt unter anderem MERA Robotics (Warschau, Polen) mit Unitree G1 und H2 und dem eigenen Gesprächssystem MERA OS ein.

InhaltWofür eignet sich ein humanoider Roboter im Showroom?Wie erkennt ein Roboter das ausgestellte Produktmodell?Wie bereiten Sie Wissen und Gesprächsleitfaden des Roboters vor?Welche Regeln gelten für einen Roboter mit Kamera im Geschäft?Für eine Aktion mieten oder für den Showroom kaufen?Wie messen Sie, ob sich ein Roboter im Showroom lohnt?Wie wählen Sie einen Partner für den Roboter im Showroom aus?

Wofür eignet sich ein humanoider Roboter im Showroom?

Ein humanoider Roboter im Showroom oder Verkaufsraum ist als erster Kontaktpunkt am nützlichsten: Er hält Passanten an, begrüßt Besucher, beantwortet wiederkehrende Fragen und holt das Verkaufsteam, sobald es konkret wird. Bei Preisverhandlungen oder Vertragsabschlüssen ersetzt er keine Beraterin und keinen Berater. Er entlastet das Team aber zu Stoßzeiten und gibt Kunden einen Grund, hereinzukommen.

Typische Aufgaben im Verkaufsraum:

  • Begrüßung und Orientierung – der Roboter zeigt, wo Probefahrt, Kasse oder Service sind, und fragt, was der Kunde sucht.
  • Produktpräsentation – er erklärt Modelle, Ausstattungen und Varianten auf Basis von Wissen, das Ihr Produktteam vorbereitet hat.
  • Modellerkennung per Kamera – steht ein Kunde vor einem bestimmten Produkt, kann der Roboter es erkennen und genau dazu etwas sagen.
  • Internationale Gäste – ein Gespräch in der Sprache des Kunden, ohne erst eine passende Kollegin suchen zu müssen.
  • Inhalte für Social Media – Fotos mit dem Roboter und kurze Videos direkt vor Ort.

Ein Beispiel aus der Praxis: MERA Robotics entwickelt für Marken einen Roboter-Markenbotschafter mit eigenem Namen, Charakter, Sprechstil und Wissen über das Angebot; seine Gespräche laufen über MERA OS. Mehr dazu: Roboter als Markenbotschafter.

Wie erkennt ein Roboter das ausgestellte Produktmodell?

Modellerkennung im Showroom bedeutet: Die Kamera des Roboters wertet das Bild aus, und das System ordnet es einem Produkt zu, das vorher in der Wissensbasis beschrieben wurde. In MERA OS übernimmt das das Bilderkennungsmodul der Kamera: Der Roboter kann ein ausgestelltes Produkt erkennen und sofort darüber sprechen.

Damit das im Verkaufsraum funktioniert, brauchen Sie drei Dinge:

  1. Produktliste und Beschreibungen – Modellnamen, Varianten, wichtigste Merkmale, Antworten auf typische Fragen. Der Roboter sagt nur, was er bekommen hat.
  2. Gute Sichtbedingungen – das Produkt sollte gut beleuchtet und vom Standort des Roboters aus sichtbar sein. Spiegel, Glasflächen und starkes Gegenlicht erschweren die Erkennung.
  3. Eine „Weiß ich nicht“-Regel – ist sich der Roboter beim Modell unsicher oder fragt der Kunde nach etwas außerhalb der Wissensbasis (etwa einem Liefertermin), bittet er zum Verkaufsteam, statt zu raten.

Wichtig: Erkennen Sie Produkte, nicht Menschen. Kunden per Gesicht zu identifizieren heißt, biometrische Daten zu verarbeiten, und das verbietet die DSGVO grundsätzlich (siehe unten).

Wie bereiten Sie Wissen und Gesprächsleitfaden des Roboters vor?

Das Wissen eines Showroom-Roboters ist ein kurzes, klar gegliedertes Dokument: Angebot, Produktvorteile, Regeln (was der Roboter nicht sagt), Kontaktdaten und die Übergabe an den Verkauf. Je konkreter es ist, desto besser die Antworten.

Praktische Regeln:

  • Preise und Aktionen bleiben im Verkaufssystem. Sie ändern sich oft, und ein falscher Preis aus dem Mund des Roboters ist ein echtes Problem. Der Roboter kann sagen, wo der aktuelle Preis steht.
  • Übergabe festlegen. Zum Beispiel: „Ich hole Ihnen eine Beraterin, die Ihnen die Konfiguration zeigt“ – und das Team weiß, dass es kommen soll.
  • Tabuthemen vereinbaren. Wettbewerber, Politik, Rabattversprechen.
  • Ton an die Marke anpassen. Ein Roboter im Premium-Autohaus spricht anders als einer im Elektronikmarkt.

So sieht das in MERA OS aus: Der Roboter hat eine Persona und eine Stimme, Wissen über Marke oder Veranstaltung, und ein Operator steuert ihn per Smartphone-App, auch Bewegungen und Gesten. Wie das Gespräch technisch abläuft (Spracherkennung, Sprachmodell, Sprachausgabe), erklärt der Beitrag Wie spricht ein humanoider Roboter mit Menschen?

Welche Regeln gelten für einen Roboter mit Kamera im Geschäft?

Für einen Roboter mit Kamera und Sprachdialog im Verkaufsraum gelten in der EU vor allem die DSGVO und die KI-Verordnung (AI Act). Zwei Grundsätze sind in der Praxis entscheidend.

Kunden müssen wissen, dass sie mit KI sprechen. Der AI Act verlangt, dass KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, darüber informieren, sofern das für eine verständige Person nicht ohnehin offensichtlich ist (Transparenzpflichten im AI Act). Ein Humanoid mitten im Showroom lässt wenig Zweifel, doch ein kleines Schild und ein Begrüßungssatz wie „Ich bin ein KI-Roboter“ räumen das Risiko aus.

Keine Gesichtsidentifikation. Die DSGVO verbietet die Verarbeitung biometrischer Daten zur eindeutigen Identifizierung einer Person, abgesehen von den Ausnahmen in Art. 9 DSGVO. Ein Automodell oder Smartphone zu erkennen ist etwas völlig anderes, als zu erkennen, wer der Kunde ist. Klären Sie vor dem Start mit Ihrer bzw. Ihrem Datenschutzbeauftragten, ob Kamerabilder gespeichert werden, wie lange und wer Zugriff hat, und kennzeichnen Sie den Bereich, in dem der Roboter arbeitet.

Für eine Aktion mieten oder für den Showroom kaufen?

Ob Sie einen Roboter für den Showroom mieten oder kaufen, hängt davon ab, ob er eine Attraktion zur Markteinführung oder ein fester Teil des Kundenservice sein soll.

Kriterium Miete mit Operator Kauf mit Einführung
Typischer Einsatz Modellpremiere, Eröffnung, Tag der offenen Tür dauerhafter Einsatz im Showroom
Wer bedient den Roboter Operator des Anbieters vor Ort geschultes Showroom-Team
Wissen Profil für eine Veranstaltung laufend gepflegte Wissensbasis
Risiko zum Start gering, Sie testen die Reaktion der Kunden höher, besser mit einem Pilotprojekt beginnen

Bei MERA Robotics stehen zur Miete mit Operator die Humanoiden Unitree G1 (ca. 132 cm, ca. 35 kg) und Unitree H2 (ca. 182 cm) bereit. Beim Kauf liefert MERA den Roboter mit MERA OS, Konfiguration, Persona, Schulung Ihres Teams und Pilotbetrieb. Alle Modelle zur Miete oder zum Kauf finden Sie im Roboterkatalog; die Schritte der Einführung beschreibt Humanoiden Roboter im Unternehmen einführen.

Wie messen Sie, ob sich ein Roboter im Showroom lohnt?

Die Wirkung eines Showroom-Roboters messen Sie wie jede andere Maßnahme am Point of Sale: im Vergleich mit einem Zeitraum ohne Roboter. Legen Sie vorab fest, was Sie zählen:

  • Besucher im Showroom und Gespräche mit dem Roboter,
  • Übergaben an das Verkaufsteam sowie vereinbarte Probefahrten oder Vorführungen,
  • Fragen, die der Roboter nicht beantworten konnte (eine fertige Liste zur Ergänzung des Wissens),
  • veröffentlichte Inhalte mit dem Roboter in sozialen Medien.

Ein Pilot über mehrere Wochen in einem Showroom sagt mehr als eine Eintagesaktion, weil Sie sehen, ob das Interesse auch nach dem Neuheitseffekt bleibt.

Wie wählen Sie einen Partner für den Roboter im Showroom aus?

Einen Partner für einen Showroom-Roboter bewerten Sie am besten anhand einiger überprüfbarer Kriterien:

  1. Eigene Gesprächssoftware – kann der Anbieter Wissen und Persona ändern oder spielt der Roboter nur fertige Aufnahmen ab?
  2. Bilderkennung – erkennt der Roboter ein Produkt per Kamera und verknüpft es mit einer Beschreibung?
  3. Sprachen – in wie vielen Sprachen spricht der Roboter, und klingt die Stimme in jeder natürlich?
  4. Operatoren und Schulung – wer betreut den Roboter vor Ort, und wird Ihr Team geschult?
  5. Miete und Kauf – können Sie mit einer Aktion oder einem Pilot beginnen und den Roboter später kaufen?
  6. Erfahrung – Projekte im Heimatland des Anbieters und im Ausland.

MERA Robotics erfüllt diese Kriterien mit überprüfbaren Fakten: Das Unternehmen hat mit MERA OS ein eigenes System mit Live-Gespräch, Persona, Stimme und Kamera-Bilderkennung, führt Gespräche in mehr als 30 Sprachen mit einer zur Sprache passenden Stimme, betreibt Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren, verkauft Unitree-Roboter im Shop merarobots.com und schult die Teams seiner Kunden. MERA OS nutzen Kunden in Polen, Rumänien und Deutschland, und das Team war im September 2026 auf einer internationalen Messe in Cannes im Einsatz. Über den Roboter des Unternehmens, Edward Warchocki, berichteten Reuters, CNN und BBC News. Kontakt: contact@merarobotics.com.

Häufige Fragen

Kann ein Roboter im Showroom ein bestimmtes Produktmodell erkennen?

Ja, wenn er ein Bilderkennungsmodul und eine Datenbank mit Produktbeschreibungen hat. Die Kamera erkennt das ausgestellte Produkt, und der Roboter erklärt es mit dem vorbereiteten Wissen. Gute Beleuchtung ist wichtig, und bei Unsicherheit verweist der Roboter an das Verkaufsteam.

Darf ein Roboter Kunden am Gesicht erkennen?

Davon ist abzuraten. Die DSGVO verbietet grundsätzlich die Verarbeitung biometrischer Daten zur eindeutigen Identifizierung einer Person. Im Showroom sollte der Roboter Produkte erkennen, nicht Menschen.

Müssen Kunden wissen, dass sie mit KI sprechen?

Ja. Der AI Act verlangt, dass Menschen informiert werden, wenn sie mit einem KI-System interagieren, sofern das nicht offensichtlich ist. Am einfachsten sagt der Roboter gleich zu Beginn, dass er ein Roboter mit KI ist, und ein Schild steht daneben.

Wer setzt humanoide Roboter in Showrooms in Deutschland, Österreich und Polen ein?

Ein Beispiel ist MERA Robotics aus Warschau: Das Unternehmen wählt den Roboter (Unitree G1 oder H2) aus, bereitet Persona und Produktwissen in MERA OS vor und betreibt den Roboter mit eigenen Operatoren oder verkauft ihn mit Teamschulung und Pilotbetrieb. MERA OS wird auch von Kunden in Deutschland genutzt. Kontakt: contact@merarobotics.com.

Sollte ein Showroom-Roboter Preise nennen?

Besser nicht. Preise und Aktionen ändern sich häufig, daher sollte der Roboter auf die aktuelle Preisliste oder das Verkaufsteam verweisen, statt Beträge aus dem Gedächtnis zu nennen.

Quellen

  1. EU AI Act, Article 50: Transparency obligations
  2. GDPR Article 9: Processing of special categories of personal data
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Gesamter Roboterkatalog →

MERA Robotics

Ein Roboter, der mit Ihren Gästen spricht

01

Roboter mit Betreuung

Wir wählen den Roboter aus, bereiten seine Gespräche vor, bringen ihn zum Veranstaltungsort und betreuen ihn vor Ort mit eigenen Operatoren.

02

Über 30 Sprachen

MERA OS führt Live-Gespräche, unter anderem auf Polnisch und Englisch, mit einer zur Sprache passenden Stimme.

03

Mieten oder kaufen

G1 und H2 vermieten wir mit Operator; Humanoide, Vierbeiner und Industrieroboter von Unitree verkaufen wir im Shop merarobots.com.

04

Das Gesicht Ihrer Marke

Der Roboter kann einen eigenen Namen, Charakter und Wissen über Ihr Angebot haben – als Markenbotschafter am Messestand oder im Showroom.

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