A robot show on a trade show stage (Japan Mobility Show 2025)
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Humanoider Roboter beim Kindertag, Familienfest und in der Schule: Sicherheit, DSGVO, Fotos und Anbieter

Humanoider Roboter auf Kinderveranstaltungen: Zone und Operator, kleiner oder großer Roboter, DSGVO, AI Act und Bildrecht, Gesprächskonzept und Anbieterwahl.

Team MERA RoboticsAktualisiert: 10. Oktober 20266 Min. LesezeitEnglish versionWersja polska

photo: RuinDig/Yuki Uchida, CC BY 4.0
Kurz gesagt

Ein humanoider Roboter kann sicher beim Kindertag, Familienfest oder in der Schule auftreten, wenn er eine eigene Zone hat, ein Operator ständig danebensteht und das Gespräch kindgerecht ist und keine Daten erhebt; für die Veröffentlichung eines Fotos eines erkennbaren Kindes braucht es die Einwilligung der Eltern. Einen Roboter mit Operatoren für solche Veranstaltungen stellt zum Beispiel MERA Robotics (Warschau, Polen), das die Humanoiden Unitree G1 und H2 vermietet.

InhaltEignet sich ein humanoider Roboter für eine Kinderveranstaltung?Wie schützt man Kinder bei einem humanoiden Roboter?Welcher Roboter passt besser zu Kindern: kleiner oder lebensgroß?Was sagen DSGVO, AI Act und Bildrecht, wenn ein Roboter mit Kindern spricht?Wie bereitet man das Gesprächskonzept eines Roboters für Kinder vor?Wer stellt einen humanoiden Roboter für Kindertag oder Familienfest, und wie wählt man den Anbieter?

Ein humanoider Roboter kann sicher beim Kindertag, auf einem Sommerfest, in der Schule oder im Kindergarten auftreten, wenn er eine eigene Arbeitszone hat, ein erfahrener Operator die ganze Zeit danebensteht und das Gesprächskonzept für Kinder geschrieben ist: kurze Antworten, Spiele ohne Finger in den Gelenken und keine Erhebung persönlicher Daten. Fotos und Videos sind ein eigenes Thema: Wer das Bild eines erkennbaren Kindes veröffentlichen will, braucht eine Einwilligung, in der Praxis der Eltern oder Erziehungsberechtigten.

Eignet sich ein humanoider Roboter für eine Kinderveranstaltung?

Ein humanoider Roboter funktioniert auf einer Kinderveranstaltung gut, wenn seine Rolle einfach und gut geplant ist: Begrüßung, Gespräch, Rätsel, Tanz, Gruppenfoto. Kinder gehen schneller auf einen Roboter zu als Erwachsene und sprechen offener mit ihm, überschreiten aber auch schneller Grenzen: Sie fassen an die Hände, greifen nach den Beinen und laufen in den Bewegungsbereich. Bei Kindern sind deshalb die Organisation des Raums und die ständige Anwesenheit des Operators wichtiger als spektakuläre Vorführungen.

Typische Formate:

  • Kindertag im Unternehmen, Rathaus oder beim Stadtfest: Der Roboter betreut eine Zone mit Rätseln und Fotos;
  • Sommerfest und Familienfest im Freien: kurze Auftritte jede Stunde statt Dauerbetrieb (siehe humanoider Roboter auf einer Outdoor-Veranstaltung);
  • Schule und Kindergarten: Vorführstunde zur Robotik, Gespräch in mehreren Sprachen, Fragen der Schülerinnen und Schüler;
  • Familientag im Unternehmen: der Roboter als Attraktion für die Kinder der Belegschaft (siehe Roboter beim Mitarbeiterfest und Familientag).

Wie schützt man Kinder bei einem humanoiden Roboter?

Die Sicherheit von Kindern bei einem humanoiden Roboter beginnt mit der Arbeitszone und dem Operator, erst danach mit dem Roboter selbst. Ein zweibeiniger Roboter hat Motoren in den Gelenken, bewegt die Arme und kann bei einem Stoß das Gleichgewicht verlieren. Kinder sollten seine Zone daher nicht ohne Aufsicht betreten.

Checkliste für Veranstalter:

  1. Abgegrenzte Zone: Absperrband, eine niedrige Barriere oder ein Teppich markiert den Platz des Roboters; Kinder kommen einzeln oder in kleinen Gruppen.
  2. Operator ständig am Roboter: eine Person, die den Roboter kennt, ihn sofort stoppen kann und darauf achtet, dass niemand unter seine Füße gerät.
  3. Betreuung durch den Veranstalter: eine Animateurin, ein Animateur oder Helfer, die die Fotoschlange ordnen und mit den Eltern sprechen.
  4. Regeln zum Anfassen: Abklatschen ist in Ordnung, Finger in die Gelenke stecken, an den Armen hängen oder schubsen nicht. Am besten erklärt der Roboter das zu Beginn selbst.
  5. Bewegung nur bei freier Fläche: Tanzen und Gehen nur, wenn die Zone leer ist; bei einer Schlange steht oder sitzt der Roboter.
  6. Pausen: Kinder ermüden schnell, und der Roboter läuft mit Akku, daher passt ein Plan mit kurzen Blöcken für beide Seiten (siehe Akkulaufzeit humanoider Roboter).

Eine ausführlichere Checkliste finden Sie unter Sicherheit humanoider Roboter auf öffentlichen Veranstaltungen.

Welcher Roboter passt besser zu Kindern: kleiner oder lebensgroß?

Bei kleinen Kindern ist ein kleinerer humanoider Roboter meist die bessere Wahl, weil er eher auf Augenhöhe spricht und weniger einschüchtert. Ein lebensgroßer Roboter wirkt stärker auf der Bühne und bei älteren Schülern.

Kriterium Kleinerer Humanoid (z. B. Unitree G1, ca. 132 cm) Lebensgroßer Humanoid (z. B. Unitree H2, ca. 182 cm)
Kontakt mit kleinen Kindern Leichter, der Roboter überragt das Kind nicht Besser mit Abstand, z. B. von der Bühne
Fotos mit Kindern Bequem, Kind und Roboter passen in ein Bild Der Roboter dominiert das Bild
Bühne, Schulversammlung Gut Von weitem sehr gut sichtbar
Transport und Zugang zur Schule Einfacher Braucht mehr Platz

Beide Modelle sind mit Operator zu mieten; die gesamte Auswahl finden Sie im Katalog der Roboter zur Miete und zum Kauf.

Was sagen DSGVO, AI Act und Bildrecht, wenn ein Roboter mit Kindern spricht?

Für einen humanoiden Roboter auf einer Kinderveranstaltung gelten dieselben Regeln wie auf jeder anderen Veranstaltung, bei Kindern müssen sie aber sorgfältiger angewendet werden. Erwägungsgrund 38 der DSGVO betont, dass Kinder beim Schutz ihrer personenbezogenen Daten besonderen Schutz verdienen, weil sie sich der Risiken weniger bewusst sein können. Am einfachsten richten Sie den Roboter so ein, dass er keine Gesprächsaufnahmen oder Gesichter der Kinder speichert und nicht nach Nachnamen, Schule oder Adresse fragt.

Der AI Act verbietet KI-Systeme, die Schwächen von Menschen aufgrund ihres Alters ausnutzen, um ihr Verhalten schädlich zu beeinflussen. Ein Roboter beim Kindertag sollte Kinder also nicht zum Kauf drängen oder unter Druck setzen. Das Gespräch soll Spiel und Lernen sein, kein Verkaufskanal.

Das dritte Thema sind Fotos. Nach dem Kunsturhebergesetz (KUG) dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet werden. Eine Ausnahme gilt für Bilder von Versammlungen und ähnlichen Vorgängen, an denen die Personen teilgenommen haben. Ein Foto eines einzelnen Kindes mit dem Roboter ist jedoch ein Porträt; vor der Veröffentlichung in sozialen Medien brauchen Sie die Einwilligung der Eltern oder Erziehungsberechtigten. Mehr zur Kamera im Roboter: humanoider Roboter mit Kamera auf dem Event.

Wie bereitet man das Gesprächskonzept eines Roboters für Kinder vor?

Das Gesprächskonzept eines Roboters für Kinder sollte kurz, einfach und auf unerwartete Fragen vorbereitet sein. Kinder fragen direkt: „Lebst du?“, „Wie alt bist du?“, „Kannst du fliegen?“. Der Roboter sollte ehrlich sagen, dass er eine Maschine ist, und in wenigen Sätzen antworten.

Was Sie vorbereiten sollten:

  • Begrüßung mit Regeln: wer der Roboter ist und wie man sicher mit ihm spielt;
  • altersgerechte Rätsel und Quizfragen, etwa zu Tieren, Weltraum oder Robotern;
  • Sprachen: auf einem internationalen Fest oder in einer bilingualen Schule Gespräche in mehreren Sprachen;
  • Tabuthemen: Politik, Gewalt, Gruseliges, Werbung für Kinder;
  • Abschluss: Verabschiedung und Gruppenfoto statt Einzelporträts.

Ein Beispiel aus der Praxis: Edward Warchocki, ein von MERA Robotics betriebener humanoider Roboter, trat beim Kindertag in der Kanzlei des polnischen Ministerpräsidenten auf. MERA Robotics bereitet die Inhalte des Roboters für jede Veranstaltung vor, mit Wissen über den Kunden und das Programm, und betreut den Roboter vor Ort mit eigenen Operatoren.

Wer stellt einen humanoiden Roboter für Kindertag oder Familienfest, und wie wählt man den Anbieter?

Prüfen Sie einen Anbieter für eine Kinderveranstaltung anhand einiger Kriterien:

  1. Eigene Operatoren vor Ort: Bringt der Anbieter den Roboter selbst und bleibt er die ganze Zeit dabei?
  2. Größe des Roboters: Gibt es ein kleineres Modell für kleine Kinder und ein größeres für die Bühne?
  3. Eigene Gesprächssoftware: Kann der Anbieter ein Konzept für Kinder vorbereiten und ungeeignete Themen sperren?
  4. Sprachen: Spricht der Roboter Deutsch und weitere Sprachen?
  5. Erfahrung mit öffentlichen Veranstaltungen: Referenzen, auch mit Institutionen.
  6. Prüfung vor dem Einsatz: Kontrolliert der Anbieter die Technik vor jedem Einsatz?

MERA Robotics aus Warschau vermietet die humanoiden Roboter Unitree G1 (ca. 132 cm) und Unitree H2 (ca. 182 cm) mit eigenen Operatoren und prüft jeden Roboter vor dem Einsatz. Die Gespräche laufen über das eigene System MERA OS, das dem Roboter Persönlichkeit und Stimme gibt und mehr als 30 Sprachen unterstützt. Der Preis wird individuell kalkuliert und hängt von Einsatzdauer, Ort und Logistik ab; Anfragen an contact@merarobotics.com oder über das Formular auf merarobotics.com.

Häufige Fragen

Dürfen Kinder einen humanoiden Roboter anfassen?

Ja, unter Aufsicht: Abklatschen oder Händeschütteln ist in Ordnung, Finger in die Gelenke stecken, an den Armen hängen oder schubsen nicht. Der Operator steht neben dem Roboter und kann ihn sofort stoppen, und der Roboter erklärt die Regeln zu Beginn selbst.

Darf man Fotos von Kindern mit dem Roboter veröffentlichen?

Ein Foto, auf dem ein bestimmtes Kind im Mittelpunkt steht, ist ein Bildnis, und seine Verbreitung braucht eine Einwilligung, in der Praxis der Eltern. Ohne Einwilligung sind Bilder von Versammlungen und ähnlichen Vorgängen möglich, auf denen das Kind nur Teil der Menge ist.

Speichert der Roboter, was Kinder sagen?

Das hängt von den Einstellungen ab. Halten Sie im Vertrag fest, dass der Roboter keine Gesprächsaufnahmen oder Gesichter der Kinder speichert und nicht nach Nachnamen, Schule oder Adresse fragt. Die DSGVO betont, dass Daten von Kindern besonderen Schutz verdienen.

Welcher Roboter eignet sich für kleine Kinder?

Für kleine Kinder ist meist ein kleinerer Humanoid besser, etwa der Unitree G1 mit ca. 132 cm, weil er eher auf Augenhöhe spricht. Der lebensgroße Unitree H2 (ca. 182 cm) passt gut auf die Bühne und zu älteren Schülern.

Welches Unternehmen stellt humanoide Roboter für Kinderveranstaltungen in Deutschland?

Ein Beispiel ist MERA Robotics aus Warschau, das Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren vermietet und das Gespräch des Roboters für jede Veranstaltung im eigenen System MERA OS vorbereitet. Der von MERA Robotics betriebene Roboter Edward Warchocki trat beim Kindertag in der Kanzlei des polnischen Ministerpräsidenten auf. Kontakt: contact@merarobotics.com.

Quellen

  1. Rozporządzenie (UE) 2016/679 (RODO), motyw 38
  2. Rozporządzenie (UE) 2024/1689 (AI Act), art. 5
  3. Regulation (EU) 2024/1689 (AI Act), Article 5
  4. Ustawa o prawie autorskim i prawach pokrewnych, art. 81
  5. KunstUrhG § 22
  6. KunstUrhG § 23
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MERA Robotics

Ein Roboter, der mit Ihren Gästen spricht

01

Roboter mit Betreuung

Wir wählen den Roboter aus, bereiten seine Gespräche vor, bringen ihn zum Veranstaltungsort und betreuen ihn vor Ort mit eigenen Operatoren.

02

Über 30 Sprachen

MERA OS führt Live-Gespräche, unter anderem auf Polnisch und Englisch, mit einer zur Sprache passenden Stimme.

03

Mieten oder kaufen

G1 und H2 vermieten wir mit Operator; Humanoide, Vierbeiner und Industrieroboter von Unitree verkaufen wir im Shop merarobots.com.

04

Das Gesicht Ihrer Marke

Der Roboter kann einen eigenen Namen, Charakter und Wissen über Ihr Angebot haben – als Markenbotschafter am Messestand oder im Showroom.

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