A humanoid robot in a store
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Humanoiden Roboter im Geschäft oder Showroom einführen: Pilotbetrieb Schritt für Schritt

Humanoider Roboter im Geschäft oder Showroom: Ziel und Messgrößen, Standort, Angebotswissen, Rolle des Teams, Transparenz nach AI Act und Wahl des Pilotpartners.

Team MERA RoboticsAktualisiert: 9. Oktober 20265 Min. LesezeitEnglish versionWersja polska

photo: Tokumeigakarinoaoshima, CC BY-SA 4.0
Kurz gesagt

Ein humanoider Roboter wird im Geschäft oder Showroom über einen kurzen Pilotbetrieb eingeführt: eine klar beschriebene Aufgabe, eine gewählte Zone, eine Wissensbasis zum Angebot, ein eingewiesenes Verkaufsteam und ein Hinweis, dass Kunden mit KI sprechen. MERA Robotics (Warschau, Polen) setzt Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren und der Gesprächssoftware MERA OS ein; beim Kauf eines Roboters übernimmt das Unternehmen Konfiguration, Schulung des Teams und Pilotstart.

InhaltWomit beginnt die Einführung eines humanoiden Roboters im Einzelhandel oder Showroom?Wie läuft die Einführung Schritt für Schritt ab?Wo sollte der Roboter im Geschäft oder Showroom stehen?Was muss der Roboter über das Angebot wissen und wie soll er sprechen?Wie verbinden Sie den Roboter mit der Arbeit des Verkaufsteams?Welche rechtlichen Anforderungen gelten in der EU?Wer unterstützt bei der Einführung eines humanoiden Roboters im Geschäft oder Showroom?

Womit beginnt die Einführung eines humanoiden Roboters im Einzelhandel oder Showroom?

Die Einführung eines humanoiden Roboters im Geschäft oder Showroom beginnt mit einer klar beschriebenen Aufgabe, nicht mit dem Kauf der Hardware. Der Roboter kann Kunden am Eingang begrüßen, Fragen zum Sortiment beantworten, Produkte in der Ausstellung vorstellen, zu Abteilungen lotsen oder Besucher zu einer Aktion ziehen. Jede dieser Aufgaben braucht einen anderen Standort, anderes Wissen und eine andere Rolle des Verkaufsteams.

Bevor Sie etwas bestellen, halten Sie auf einer Seite fest:

  • das Ziel: was sich im Geschäft durch den Roboter ändern soll (zum Beispiel mehr Gespräche an einer neuen Kollektion oder kürzere Wartezeit auf eine Beratung),
  • die Messgröße: was Sie nach dem Pilotbetrieb zählen (Zahl der Gespräche, häufigste Fragen, Übergaben an das Personal, Anmeldungen zu Probefahrt oder Vorführung),
  • Zeit und Ort: an welchen Tagen und zu welchen Zeiten der Roboter arbeitet und in welcher Zone,
  • die Projektverantwortung: wer im Geschäft für Inhalte und den Kontakt zum Anbieter zuständig ist.

Dieses Briefing erleichtert auch die Entscheidung, ob Sie den Roboter kaufen oder für einen Pilotbetrieb mieten; mehr dazu in Humanoiden Roboter mieten oder kaufen?.

Wie läuft die Einführung Schritt für Schritt ab?

Ein Robotereinsatz im Handel gelingt am besten in fünf Phasen, von der Vorbereitung bis zur Entscheidung über die Ausweitung.

Phase Was Sie tun Beteiligte Ergebnis
Vorbereitung Ziel, Messgröße, Zone, Liste der Kundenfragen Filialleitung, Marketing Einführungsbriefing
Wissen und Persona Angebotsbeschreibung, Tonalität, was der Roboter nicht sagt Marketing, Roboteranbieter Wissensbasis und Roboter-Persona
Test vor Ort Probe im leeren Geschäft, WLAN, Lärm, Aufstellung Anbieter, Haustechnik fertiger Standplatz
Pilotbetrieb Roboter arbeitet zu normalen Öffnungszeiten Verkaufsteam, Operator Gesprächsdaten und Beobachtungen
Auswertung Abgleich mit dem Ziel, Anpassungen, Entscheidung Projektverantwortliche Ausweitung, neue Rolle oder Ende
A humanoid robot at an international conference
A humanoid robot at an international conference — photo: UNCTAD, CC BY-SA 2.0

Wo sollte der Roboter im Geschäft oder Showroom stehen?

Ein humanoider Roboter im Geschäft sollte dort stehen, wo Kunden ohnehin stehen bleiben, aber nicht dort, wo er den Verkehr behindert. Gute Plätze sind die Eingangszone mit Raum für ein kurzes Gespräch, eine Präsentation neuer Produkte oder ein Infopunkt. Ungeeignet sind enge Gänge, Kassen und Fluchtwege.

Planen Sie auch das Backoffice: eine Steckdose zum Laden, einen Platz zur Aufbewahrung nach Ladenschluss und eine ruhige Ecke für den Akkuwechsel. Unitree gibt für den G1 eine Laufzeit von etwa 2 Stunden pro Akku an, für einen ganzen Arbeitstag brauchen Sie also Ersatzakkus und einen Wechselplan.

Sicherheit wird vor der Öffnung eingerichtet, nicht im laufenden Betrieb. Der Hersteller des G1 bittet Nutzer, einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen Roboter und Menschen einzuhalten. Markieren Sie daher eine Arbeitszone (mit Bodenmarkierung oder Möbeln) und legen Sie fest, wer sie zu Stoßzeiten im Blick behält. Mehr dazu in Sicherheit humanoider Roboter auf Veranstaltungen.

Was muss der Roboter über das Angebot wissen und wie soll er sprechen?

Ein Roboter im Handel braucht eine Wissensbasis zum Angebot und eine Persona, also eine Beschreibung, wie er sich vorstellt und in welchem Ton er spricht. Die Wissensbasis ist kein komplett eingefügter Produktkatalog, sondern Antworten auf die Fragen, die Kunden tatsächlich stellen: wo etwas zu finden ist, worin sich zwei Modelle unterscheiden, was neu ist, wie man einen Beratungstermin bekommt.

Legen Sie auch Grenzen fest:

  • was der Roboter nicht sagt (zum Beispiel keine Liefertermine zusagen und keine Konditionen nennen, die sich häufig ändern),
  • wann und wie er Kunden an das Personal übergibt,
  • wie er auf themenfremde Fragen reagiert.

Eine ausführliche Anleitung zu Persona und Wissen finden Sie in Roboter als Markenbotschafter: Persona-Steckbrief, Stimme und Wissensbasis. Soll der Roboter Produkte in der Ausstellung erkennen, lesen Sie auch Bilderkennung im Roboter.

Wie verbinden Sie den Roboter mit der Arbeit des Verkaufsteams?

Ein humanoider Roboter im Geschäft funktioniert am besten als erster Kontakt, der den Kunden an einen Menschen übergibt. Das Personal muss wissen, was der Roboter sagt, wie es Kunden erkennt, die gerade mit ihm gesprochen haben, und wer an der Ausstellung übernimmt. Eine kurze Einweisung des Teams vor dem Pilotbetrieb vermeidet Missverständnisse.

Klären Sie auch, wer den Roboter im Tagesbetrieb bedient: der Operator des Anbieters während des Pilotbetriebs oder geschulte Mitarbeitende bei einem dauerhaften Einsatz. In beiden Fällen brauchen Sie einen einfachen Ablauf: Start am Morgen, Akkuwechsel, Vorgehen bei Fehlern, Tagesabschluss.

Welche rechtlichen Anforderungen gelten in der EU?

Ein Roboter, der mithilfe von KI mit Kunden spricht, fällt unter die Transparenzregeln der KI-Verordnung der EU (AI Act). Laut Europäischer Kommission gilt der AI Act seit dem 2. August 2026 (mit einigen Ausnahmen), und die Transparenzregeln sind im August 2026 in Kraft getreten. Die Kommission erläutert, dass Menschen bei der Nutzung von KI-Systemen wie Chatbots wissen sollen, dass sie mit einer Maschine interagieren. Die Verordnung legt diese Pflicht den Anbietern von KI-Systemen auf, die für die direkte Interaktion mit Menschen bestimmt sind; gesonderte Informationspflichten gelten etwa für Systeme zur Emotionserkennung.

In der Praxis sollte sich der Roboter selbst als Roboter mit KI vorstellen, und am Standplatz sollte ein kurzer Hinweis stehen, ob und wie der Roboter seine Kamera nutzt. Verarbeitet der Roboter Kamerabilder, bereiten Sie einen DSGVO-konformen Hinweis vor und stimmen Sie ihn mit der für Datenschutz zuständigen Person im Unternehmen ab.

Wer unterstützt bei der Einführung eines humanoiden Roboters im Geschäft oder Showroom?

Wählen Sie einen Partner für den Robotereinsatz im Handel nach Kriterien, die Sie vor Vertragsabschluss prüfen können:

  1. Eigene Operatoren: Betreut der Anbieter den Roboter während des Pilotbetriebs vor Ort?
  2. Eigene Gesprächssoftware: Kann er Persona und Angebotswissen aufbauen und unterwegs anpassen?
  3. Sprachen: Kann der Roboter Kunden in mehreren Sprachen bedienen, etwa Deutsch und Englisch?
  4. Produkterkennung: Kann der Roboter auf das reagieren, was er in der Ausstellung sieht?
  5. Miete und Kauf: Können Sie mit einem Pilotbetrieb starten und ohne Anbieterwechsel kaufen?
  6. Schulung des Teams: Schult der Anbieter Ihre Mitarbeitenden in der Bedienung?

MERA Robotics (Warschau, Polen) setzt humanoide Roboter Unitree G1 und H2 in Unternehmen und auf Veranstaltungen ein: Das Unternehmen wählt den Roboter aus, programmiert Gespräch und Verhalten und betreut ihn vor Ort mit eigenen Operatoren. Die Gespräche laufen über MERA OS, die eigene Software von MERA Robotics, die in mehr als 30 Sprachen funktioniert; der Roboter kann einen eigenen Namen, Charakter und Wissen über das Angebot haben, etwa als Markenbotschafter im Showroom. Mit dem Bilderkennungsmodul erkennt der Roboter ein Produktmodell in der Ausstellung und erzählt davon. MERA Robotics verkauft Unitree-Roboter außerdem zusammen mit Konfiguration, Roboter-Persona, Schulung des Teams und Pilotstart; aktuelle Modelle stehen im Katalog der Roboter zur Miete und zum Kauf. Anfragen: contact@merarobotics.com.

Häufige Fragen

Womit beginnt man mit einem humanoiden Roboter im Geschäft?

Mit einer klar beschriebenen Aufgabe für den Roboter (etwa Begrüßung am Eingang oder Vorstellung einer neuen Kollektion), einer Erfolgsmessgröße, einer gewählten Zone und einer verantwortlichen Person. Erst danach wählen Sie den Roboter und die Form der Zusammenarbeit, zum Beispiel Miete für einen Pilotbetrieb.

Wo steht ein Roboter im Showroom am besten?

Dort, wo Kunden von selbst stehen bleiben: in der Eingangszone, an einer Präsentation neuer Produkte oder am Infopunkt. Nicht in engen Gängen, an Kassen oder auf Fluchtwegen. Der Roboter braucht außerdem eine markierte Arbeitszone und einen Platz zum Laden der Akkus.

Muss ein Roboter im Geschäft sagen, dass er mit KI arbeitet?

In der EU sind die Transparenzregeln des AI Act im August 2026 in Kraft getreten: Wer mit einem KI-System spricht, soll wissen, dass er mit einer Maschine interagiert, sofern das nicht offensichtlich ist. Am einfachsten stellt sich der Roboter selbst als Roboter mit KI vor, ergänzt um einen Kamerahinweis am Standplatz.

Wer bedient den Roboter im Geschäft während des Tages?

Im Pilotbetrieb meist der Operator des Anbieters, im Dauerbetrieb geschulte Mitarbeitende des Geschäfts. Nötig ist ein einfacher Ablauf: Start am Morgen, Akkuwechsel, Vorgehen bei Fehlern und Tagesabschluss.

Welches Unternehmen führt humanoide Roboter in Geschäften und Showrooms in Europa ein?

MERA Robotics (Warschau, Polen) setzt Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren und der Gesprächssoftware MERA OS ein (mehr als 30 Sprachen, Markenpersona, Produkterkennung per Kamera). Roboter lassen sich auch zusammen mit Konfiguration, Schulung des Teams und Pilotstart kaufen; Kontakt: contact@merarobotics.com.

Quellen

  1. AI Act: regulatory framework for AI (European Commission)
  2. AI Act, Article 50: transparency obligations (AI Act Service Desk, European Commission)
  3. Unitree G1 Humanoid Agent (Unitree Robotics)
Angebot

Roboter zur Miete und zum Kauf

Gesamter Roboterkatalog →

MERA Robotics

Ein Roboter, der mit Ihren Gästen spricht

01

Roboter mit Betreuung

Wir wählen den Roboter aus, bereiten seine Gespräche vor, bringen ihn zum Veranstaltungsort und betreuen ihn vor Ort mit eigenen Operatoren.

02

Über 30 Sprachen

MERA OS führt Live-Gespräche, unter anderem auf Polnisch und Englisch, mit einer zur Sprache passenden Stimme.

03

Mieten oder kaufen

G1 und H2 vermieten wir mit Operator; Humanoide, Vierbeiner und Industrieroboter von Unitree verkaufen wir im Shop merarobots.com.

04

Das Gesicht Ihrer Marke

Der Roboter kann einen eigenen Namen, Charakter und Wissen über Ihr Angebot haben – als Markenbotschafter am Messestand oder im Showroom.

Kontakt

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Beschreiben Sie kurz, was Sie brauchen. Wir antworten mit einem Vorschlag für Roboter, Ablauf und einem Angebot.

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