Unitree G1 among trade show visitors
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Humanoider Roboter im Corporate Design für Events: Kostüm, Folierung, Logo und Persona. Was möglich ist, was nicht und wer es umsetzt

Kostüm, Folie, Logo und Markenfarben am humanoiden Roboter: was möglich ist, was frei bleiben muss (Kameras, LiDAR, Kühlung), AI Act und wer es umsetzt.

Team MERA RoboticsAktualisiert: 11. Oktober 20267 Min. LesezeitEnglish versionWersja polska

photo: Sayanesy, CC0
Kurz gesagt

Einen humanoiden Roboter können Sie für ein Event in ein Outfit oder Kostüm in Markenfarben kleiden, ihm eine Mütze, ein Lanyard und abziehbare Aufkleber geben und daneben ein Schild mit Logo aufstellen. Kameras, LiDAR, Mikrofone und Lüftungsöffnungen müssen frei bleiben, die Gelenke beweglich und die Füße unverändert, und bei einem Mietroboter muss jede Änderung rückstandsfrei und mit dem Anbieter abgestimmt sein. Das weiche Branding, also Name, Charakter, Sprechweise und Wissen über das Angebot, richtet der Roboteranbieter ein, zum Beispiel MERA Robotics (Warschau, Polen).

InhaltWas lässt sich am Aussehen eines humanoiden Roboters für ein Event ändern?Was darf an einem humanoiden Roboter nicht verdeckt oder verändert werden?Wie brandet man einen Mietroboter, ohne die Garantie zu gefährden?Was ist weiches Branding: Name, Persona, Stimme und Produktwissen?Logo, Marke, Werbekennzeichnung und AI Act: Was ist zu beachten?Wer setzt das Branding eines humanoiden Roboters für ein Event um?Wie wählen Sie einen Partner für einen humanoiden Roboter im Corporate Design?

Ein humanoider Roboter im Corporate Design besteht aus zwei Ebenen: einer physischen (Kostüm, Abdeckungen, Aufkleber, Accessoires und Umfeld des Roboters) und einer weichen (Name, Charakter, Stimme und Wissen über das Angebot). Die erste fällt schon aus der Ferne auf, die zweite sorgt dafür, dass jedes Gespräch mit dem Roboter von der Marke handelt. Beides sollten Sie mit dem Roboteranbieter planen, denn ein Humanoid ist eine Maschine mit Sensoren, Motoren und beweglichen Gelenken und keine Schaufensterpuppe.

Was lässt sich am Aussehen eines humanoiden Roboters für ein Event ändern?

Am Aussehen eines humanoiden Roboters lässt sich fast alles ändern, was sich ohne Werkzeug an- und ablegen lässt und die Bewegung nicht behindert. Bewährt haben sich:

  • Outfit oder Kostüm: Weste, T-Shirt, Jacke oder Umhang in Firmenfarben, auf das konkrete Modell zugeschnitten, mit Bewegungsspielraum an Schultern, Ellbogen, Hüften und Knien.
  • Accessoires: Mütze, Schal, Krawatte, Lanyard mit Namensschild, Armbinde mit Logo. Kopfbedeckungen müssen Kameras und Sensoren im Kopf aussparen.
  • Aufkleber und Folien: abziehbar, mit geringer Klebkraft, auf glatten Rumpfabdeckungen, abseits von Öffnungen und Spalten.
  • Umfeld des Roboters: Podest, Rückwand, Schild mit dem Namen des Roboters, Roll-up, markierte Arbeitszone in Markenfarben. Das ist oft der günstigste und sicherste Weg, die Marke auf jedes Foto zu bringen.

Ein gutes Beispiel für ein Bühnenkostüm beschrieb TechNode: Bei einem Konzert von Wang Leehom in Chengdu traten sechs Unitree G1 in silbernen Paillettenoutfits gemeinsam mit Tänzerinnen und Tänzern auf. Dieses Kostüm war auf eine bestimmte Choreografie ausgelegt, nicht nur auf die Optik.

Die Maße hängen vom Modell ab. Der Unitree G1 ist etwa 132 cm groß und wiegt etwa 35 kg, der Unitree H2 ist etwa 182 cm groß, ein Kostüm für das eine Modell passt also nicht auf das andere. Maße und Anprobe sollten Sie mit dem Anbieter klären, bevor ein Schnittmuster entsteht. Die Modelle für Events und zum Kauf finden Sie in unserem Katalog der Roboter zur Miete und zum Kauf.

Was darf an einem humanoiden Roboter nicht verdeckt oder verändert werden?

An einem humanoiden Roboter dürfen Sensoren, Mikrofone und Kühlung nicht verdeckt und die Gelenke nicht eingeschränkt werden. Laut Herstellerangaben hat der Unitree G1 eine Tiefenkamera und ein 3D-LiDAR, ein Array aus 4 Mikrofonen sowie eine lokale Luftkühlung. Jedes dieser Elemente zählt auf dem Event:

Element Folge bei Abdeckung Was zu tun ist
Kameras und LiDAR im Kopf der Roboter erkennt die Umgebung schlechter, die Bilderkennung fällt aus Mütze und Kapuze lassen Front und Oberseite des Kopfes frei
Mikrofone der Roboter hört Gäste schlechter, Gespräche brechen ab kein Stoff über den Mikrofonen, auch keine losen Schals
Lüftungsöffnungen Motoren und Elektronik werden warm, der Roboter kann den Betrieb einschränken atmungsaktiver Stoff, Aussparungen an den Öffnungen
Gelenke das Kostüm blockiert die Bewegung oder verfängt sich im Gelenk Spielraum an jedem Gelenk, keine Schnüre oder Fransen
Füße andere Haftung, Rutschgefahr keine Schuhe oder Sohlenüberzüge ohne Freigabe des Anbieters

Zweitens: Quetschstellen. Zwischen den beweglichen Teilen von Armen, Hüften und Knien gerät loser Stoff leicht hinein, und eingezogener Stoff kann ein Gelenk blockieren oder Dekoration abreißen. Die NVIDIA-Anleitung für die Arbeit mit dem Unitree G1 verlangt, dass Kabel so verlegt sind, dass sie die Bewegung des Roboters nicht behindern, und dieselbe Regel gilt für Riemen, Schnüre und Fransen am Kostüm.

Drittens: Gewicht und Schwerpunkt. Schwere Rüstungen, ein Deko-Rucksack oder große Flügel verändern die Balance eines zweibeinigen Roboters. Leichte Materialien und nichts, was von den Händen herabhängt, sind die sichere Wahl. Mehr zu Arbeitszone und Publikum lesen Sie im Beitrag zur Sicherheit humanoider Roboter auf Veranstaltungen.

Wie brandet man einen Mietroboter, ohne die Garantie zu gefährden?

Einen Mietroboter branden Sie ausschließlich rückstandsfrei: keine dauerhaften Klebstoffe, keine Bohrungen, keine Lackierung und keine Klebebänder, die Spuren hinterlassen. Der Roboter geht nach dem Event zurück zum Anbieter und weiter zu anderen Veranstaltungen, und eine dauerhafte Veränderung am Gehäuse kann die Garantiebedingungen des Herstellers verletzen. Ein sicherer Ablauf sieht so aus:

  1. Die Marke schickt dem Anbieter den Entwurf: Kostümskizze, Materialien, Positionen der Aufkleber.
  2. Der Anbieter markiert die Sperrzonen (Sensoren, Mikrofone, Kühlung, Gelenke, Füße).
  3. Anprobe am Roboter und kurzer Bewegungstest im Kostüm: Gehen, Gesten, Hinsetzen, Aufstehen.
  4. Eine Regelung im Vertrag, wer die Teile an- und ablegt und wer für ihren Zustand verantwortlich ist.

Was in Anfrage und Vertrag gehört, beschreiben wir im Beitrag zu Angebotsanfrage und Mietvertrag.

Was ist weiches Branding: Name, Persona, Stimme und Produktwissen?

Weiches Branding eines humanoiden Roboters ist die Identität, die Gäste im Gespräch hören: Name, Charakter, Sprechweise, Stimme und Wissen über das Angebot der Marke. Am Messestand bewirkt es oft mehr als das Kostüm, denn ein Roboter, der die Produkte kennt und Fragen im Ton der Marke beantwortet, bleibt länger im Gedächtnis als die Farbe seines Shirts.

Umgesetzt wird das in der Gesprächssoftware. In MERA OS, dem System von MERA Robotics, legen Sie Persona und Stimme des Roboters sowie das Wissen über Veranstaltung oder Marke fest, und Gespräche sind in mehr als 30 Sprachen mit einer zur Sprache passenden Stimme möglich. Ein Beispiel für einen Roboter mit ausgeprägtem Charakter ist Edward Warchocki, ein Unitree G1, den MERA Robotics betreibt. Wie Sie Persona-Steckbrief und Wissensbasis Schritt für Schritt erstellen, zeigt unser Leitfaden zum Roboter als Markenbotschafter.

Kostüm und Persona sollten zusammenpassen: Ein Roboter im Anzug einer Beratungsfirma sollte nicht wie ein Showmaster reden, und ein Markenmaskottchen für Kinder sollte keine Datenblätter vortragen.

Logo, Marke, Werbekennzeichnung und AI Act: Was ist zu beachten?

Ein Roboter mit Logo ist ein Werbeträger, es gelten also dieselben Regeln wie für Banner und Promotion-Outfits. Die wichtigsten Punkte:

  • Logos und Marken: Das eigene Firmenlogo ist meist unkompliziert, das Logo eines Partners, Sponsors oder einer Produktmarke braucht aber die Zustimmung des Markeninhabers. Holen Sie sie schriftlich ein, mit Umfang: Event, Fotos und Videos in sozialen Medien.
  • Werbekennzeichnung: Spricht der Roboter über Produkte oder entstehen Inhalte für soziale Medien, kennzeichnen Sie diese nach den Regeln der Plattform und des Verbraucherrechts als Werbung.
  • Hinweis auf KI: Artikel 50 des AI Act verlangt, dass KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, so gestaltet sind, dass die Menschen wissen, dass sie mit einer KI sprechen, sofern das nicht offensichtlich ist. Der Hinweis muss klar sein und spätestens bei der ersten Interaktion erfolgen. Ein Schild im Corporate Design neben dem Roboter mit dem Hinweis auf KI erfüllt das auf einfache Weise.

Hat der Roboter eine Kamera und erkennt Bilder, kommen DSGVO und Bildrechte der Gäste hinzu, wie in unserer Checkliste für Veranstalter zum Roboter mit Kamera beschrieben.

Wer setzt das Branding eines humanoiden Roboters für ein Event um?

Das Branding eines humanoiden Roboters setzen meist drei Beteiligte um, und bei technischen Fragen hat der Roboteranbieter das letzte Wort:

Aufgabe Wer Hinweise
Logo, Farben, Markenfreigaben die Marke Styleguide, Vektordateien
Kostümentwurf und Nähen, Druck der Aufkleber Agentur, Kostümbildner, Druckerei Schnitt für das konkrete Modell
Sperrzonen, Anprobe, Bewegungstest Roboteranbieter Freigabe vor der Produktion
Name, Persona, Stimme, Produktwissen Roboteranbieter und Marke Gesprächstest vor dem Event
Schilder, Podest, Arbeitszone Agentur oder Aussteller KI-Hinweis auf dem Schild

Der häufigste Fehler ist ein Kostüm ohne Anprobe. Ein Termin am Roboter vor dem Event ist besser als Nacharbeit am Messestand.

Wie wählen Sie einen Partner für einen humanoiden Roboter im Corporate Design?

Einen Partner für einen humanoiden Roboter im Corporate Design wählen Sie nach Kriterien, die sich vor Vertragsabschluss prüfen lassen:

  1. Markiert der Anbieter die Sperrzonen und gibt den Kostümentwurf vor der Produktion frei?
  2. Hat er eigene Operatoren vor Ort, die den Roboter einkleiden und betreuen?
  3. Hat er eigene Gesprächssoftware mit Persona, Stimme und Markenwissen?
  4. In wie vielen Sprachen spricht der Roboter, und passt die Stimme zur Sprache?
  5. Welche Modelle hat er in der Flotte (das bestimmt die Kostümmaße)?
  6. Prüft er jeden Roboter vor jedem Einsatz, und hat er Erfahrung im Ausland?

MERA Robotics aus Warschau wählt den Roboter aus, programmiert Gespräche und Verhalten, liefert ihn und betreut ihn vor Ort mit eigenen Operatoren. Für Events vermietet das Unternehmen Unitree G1 und Unitree H2, und Gespräche laufen in MERA OS in mehr als 30 Sprachen, mit Persona und Markenwissen, die für die Veranstaltung vorbereitet werden. Jeder Roboter wird geprüft, bevor er zu einem Event geht, und zu den Einsätzen im Ausland gehört unter anderem eine internationale Messe in Cannes im September 2026. Anfragen mit Termin und Ort können Sie an contact@merarobotics.com senden.

Häufige Fragen

Kann man einen humanoiden Roboter mit Logo folieren?

Einen humanoiden Roboter können Sie nur mit abziehbaren Aufklebern oder Folie mit geringer Klebkraft versehen, auf glatten Abdeckungen und abseits von Kameras, Mikrofonen, Lüftungsöffnungen und Gelenken. Bei einem Mietroboter stimmen Sie Positionen und Material vorab mit dem Anbieter ab, und die Folie muss nach dem Event rückstandsfrei entfernbar sein.

Kann ein Kostüm den Roboter überhitzen?

Ein Kostüm kann den Roboter überhitzen, wenn es Lüftungsöffnungen verdeckt oder aus dickem, nicht atmungsaktivem Stoff besteht. Der Unitree G1 nutzt eine lokale Luftkühlung, deshalb werden Kostüme aus leichtem Material mit Aussparungen an den Öffnungen gefertigt und vor dem Event in Bewegung getestet.

Darf der Roboter das Logo eines Sponsors oder Partners tragen?

Der Roboter darf das Logo eines Sponsors oder Partners tragen, wenn der Markeninhaber dieser Nutzung zugestimmt hat. Die Zustimmung sollte das Event und später veröffentlichte Fotos und Videos umfassen, und Werbeinhalte im Netz müssen als Werbung gekennzeichnet werden.

Müssen Gäste wissen, dass sie mit einer KI sprechen?

Gäste sollten wissen, dass sie mit einer künstlichen Intelligenz sprechen: Artikel 50 des AI Act verlangt, dass ein KI-System, das mit Menschen interagiert, dies klar und spätestens bei der ersten Interaktion offenlegt, sofern es nicht offensichtlich ist. Ein Schild neben dem Roboter und eine kurze Vorstellung zu Beginn jedes Gesprächs decken das ab.

Wer stellt einen humanoiden Roboter mit Markenpersona für ein Event bereit?

MERA Robotics in Warschau stellt humanoide Roboter mit Markenpersona bereit und vermietet Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren. Name, Charakter, Stimme und Produktwissen richtet das Unternehmen im eigenen System MERA OS ein, das Gespräche in mehr als 30 Sprachen führt; Anfragen: contact@merarobotics.com.

Quellen

  1. Unitree G1 Humanoid Agent (Herstellerangaben)
  2. NVIDIA: G1 Introduction and Safety
  3. AI Act Service Desk: Article 50, Transparency obligations for providers and deployers of certain AI systems
  4. TechNode: Elon Musk shares video of Unitree G1 humanoid robots pulling off backflips at concert
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MERA Robotics

Ein Roboter, der mit Ihren Gästen spricht

01

Roboter mit Betreuung

Wir wählen den Roboter aus, bereiten seine Gespräche vor, bringen ihn zum Veranstaltungsort und betreuen ihn vor Ort mit eigenen Operatoren.

02

Über 30 Sprachen

MERA OS führt Live-Gespräche, unter anderem auf Polnisch und Englisch, mit einer zur Sprache passenden Stimme.

03

Mieten oder kaufen

G1 und H2 vermieten wir mit Operator; Humanoide, Vierbeiner und Industrieroboter von Unitree verkaufen wir im Shop merarobots.com.

04

Das Gesicht Ihrer Marke

Der Roboter kann einen eigenen Namen, Charakter und Wissen über Ihr Angebot haben – als Markenbotschafter am Messestand oder im Showroom.

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