A robot show on a trade show stage (Japan Mobility Show 2025)
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Wissensbasis und Gesprächsleitfaden für einen humanoiden Roboter auf Veranstaltungen: was vorbereiten, wie schreiben, wie testen

So bereiten Sie Wissensbasis und Gesprächsleitfaden eines humanoiden Roboters für Events vor: Unterlagen, Schreibregeln, weniger KI-Fehler und Tests vor dem Termin.

Team MERA RoboticsAktualisiert: 9. Oktober 20266 Min. LesezeitEnglish versionWersja polska

photo: RuinDig/Yuki Uchida, CC BY 4.0
Kurz gesagt

Ein humanoider Roboter auf einer Veranstaltung braucht zweierlei: eine Wissensbasis (Fakten zu Veranstaltung, Veranstalter, Angebot und Praktischem) und einen Gesprächsleitfaden (Ziel, Begrüßung, Themen, Handlungsaufforderung, Tabuthemen und eine Antwort für „weiß ich nicht“). Der Roboter sollte nur sagen, was in der Wissensbasis steht, und alles muss vor dem Termin getestet werden. Ein solches Veranstaltungsprofil erstellt unter anderem MERA Robotics (Warschau, Polen) in seinem System MERA OS.

InhaltWas gehört in die Wissensbasis eines Roboters für eine Veranstaltung?Worin unterscheidet sich die Wissensbasis vom Gesprächsleitfaden?Wie schreiben Sie einen Gesprächsleitfaden für den Roboter Schritt für Schritt?Wie senken Sie das Risiko, dass der Roboter etwas Falsches sagt?Wie testen Sie die Gespräche des Roboters vor der Veranstaltung?Was liefert der Kunde, was bereitet der Partner vor?Wer hilft bei Wissen und Gesprächen eines humanoiden Roboters für eine Veranstaltung?

Ein humanoider Roboter spricht auf einer Veranstaltung nur so gut, wie Wissen und Leitfaden vorbereitet sind. Ein Sprachmodell sorgt für ein flüssiges Gespräch, weiß aber nicht, wo die Garderobe ist, wann das Panel beginnt und was die Marke nicht kommentieren möchte. Das müssen Sie ihm geben. Im Folgenden: welche Unterlagen Sie brauchen, wie Sie den Leitfaden schreiben und wie Sie vor dem Termin testen.

Was gehört in die Wissensbasis eines Roboters für eine Veranstaltung?

Die Wissensbasis eines humanoiden Roboters für eine Veranstaltung ist eine Sammlung kurzer, geprüfter Fakten, die der Roboter im Gespräch nutzt. Teilen Sie sie in Blöcke:

  • Veranstaltung: Name, Ort, Termine, Programm, Räume, Sprecherinnen und Sprecher, Pausen und Attraktionen.
  • Veranstalter oder Marke: wer sie sind, was sie tun, Claim und Werte, wie sie über sich sprechen.
  • Angebot: Produkte oder Leistungen auf der Veranstaltung, Neuheiten, Gewinnspiel, wo man mehr erfährt.
  • Praktisches: Garderobe, Toiletten, WLAN, Catering, Parken, Ausgänge, Infostand.
  • Tabuthemen: Politik, Wettbewerber, Preise, Interna, alles, was der Kunde nicht aus dem Mund des Roboters hören möchte.
  • Häufige Fragen aus früheren Ausgaben der Veranstaltung oder vom Standpersonal.

Formulieren Sie Fakten in kurzen, vollständigen Sätzen ohne interne Abkürzungen. Eine Person auf Kundenseite sollte die Wissensbasis vor der Veranstaltung freigeben.

Worin unterscheidet sich die Wissensbasis vom Gesprächsleitfaden?

Die Wissensbasis sagt dem Roboter, was er weiß; der Leitfaden sagt ihm, wie er das Gespräch führt und wohin. Ein Vergleich:

Element Was es ist Beispiel Wer es vorbereitet
Wissensbasis Fakten, die der Roboter nutzt Programm, Angebot, Praktisches Kunde, redigiert vom Partner
Persona wer der Roboter ist und wie er spricht Name, Charakter, Grad der Förmlichkeit Partner mit dem Kunden
Gesprächsleitfaden Ziel und Ablauf des Gesprächs Begrüßung, Themen, Einladung an den Stand Partner mit dem Kunden
Tabuthemen was der Roboter nicht sagt Wettbewerber, Politik, Preise Kunde
Bühnenauftritt fester Text für Bühne oder Panel Begrüßung der Gäste, Ankündigung eines Sprechers Kunde oder Moderation

Zur Persona lesen Sie mehr im Leitfaden zum Roboter als Markenbotschafter, zu festen Bühnenmomenten unter Humanoider Roboter beim Produktlaunch.

Wie schreiben Sie einen Gesprächsleitfaden für den Roboter Schritt für Schritt?

Der Gesprächsleitfaden eines humanoiden Roboters beginnt mit einem Ziel: Was soll der Gast nach dem Gespräch tun? Die Schritte:

  1. Ziel: Stand besuchen, am Gewinnspiel teilnehmen, Foto mit dem Roboter machen, zum Panel gehen.
  2. Begrüßung: kurz, mit dem Hinweis, wer der Roboter ist und dass das Gespräch mit einem KI-System stattfindet.
  3. Themen: einige Gesprächsfäden, die der Roboter anbietet, wenn der Gast nicht weiß, was er fragen soll.
  4. Überleitungen: wie der Roboter von jedem Thema zum Ziel zurückkommt, ohne aufdringlich zu sein.
  5. Handlungsaufforderung: eine, konkret und wiederholbar (Ort, Uhrzeit, Stichwort).
  6. Abschluss: wie sich der Roboter verabschiedet, wenn eine Schlange wartet.
  7. Schwierige Situationen: Provokationen, Fragen zu Tabuthemen, Kinder, Gespräche in einer anderen Sprache.

Geben Sie dem Roboter keine fertigen Sätze, die er in jedem Gespräch aufsagt. Besser ist es, Regeln und Fakten zu beschreiben und die Formulierung dem Modell zu überlassen; dann klingen die Gespräche nicht wie eine Aufnahme. Die Ausnahme ist ein vom Kunden freigegebener Bühnentext.

Wie senken Sie das Risiko, dass der Roboter etwas Falsches sagt?

Ein humanoider Roboter mit generativer KI kann falsche Dinge selbstsicher behaupten. Das US-amerikanische NIST nennt das in seinem Risikoprofil für generative KI Konfabulation und beschreibt es als selbstsicher vorgetragene, aber fehlerhafte oder falsche Inhalte, die Nutzer in die Irre führen können (NIST-Dokument). Auf einer Veranstaltung lässt sich das begrenzen:

  • Der Roboter spricht nur aus der Wissensbasis und verweist alles andere weiter: „Das weiß ich nicht, fragen Sie bitte am Infostand.“
  • Zahlen, Daten und Namen stehen wörtlich in der Wissensbasis, damit der Roboter sie nie herleiten muss.
  • Tabuthemen werden ausdrücklich notiert, mit einer höflichen Antwort darauf.
  • Ein Operator vor Ort hört die Gespräche mit und kann eingreifen.
  • Aktualisierung im laufenden Betrieb: Ändert sich das Programm, sollte sich die Wissensbasis sofort anpassen lassen.

Wie testen Sie die Gespräche des Roboters vor der Veranstaltung?

Der Test der Gespräche eines humanoiden Roboters vor der Veranstaltung ist eine Probe mit Menschen, die den Leitfaden nicht geschrieben haben. Prüfen Sie:

  • ob der Roboter häufige Fragen richtig beantwortet und wie er mit Fragen außerhalb der Wissensbasis umgeht,
  • wie er auf Tabuthemen und Provokationen reagiert,
  • ob er Eigennamen, Namen der Sprecher und den Markennamen richtig ausspricht,
  • ob er in jeder benötigten Sprache funktioniert (mehr unter Mehrsprachiger Roboter bei internationalen Veranstaltungen),
  • wie er bei einem Geräuschpegel wie im Saal oder am Stand hört,
  • ob das Gespräch mit der Handlungsaufforderung endet.

Korrigieren Sie nach dem Test die Wissensbasis, nicht einzelne Antworten. Wie ein Roboter Sprache erkennt und Antworten erzeugt, erklären wir unter Wie spricht ein humanoider Roboter mit Menschen.

Was liefert der Kunde, was bereitet der Partner vor?

Die Arbeitsteilung beim Wissen eines Roboters für eine Veranstaltung ist einfach: Der Kunde kennt die Fakten, der Partner weiß, wie man daraus Gespräche macht. Der Kunde liefert Programm, Beschreibung von Marke und Angebot, die Liste der Tabuthemen, gegebenenfalls einen Bühnentext und eine Person für die Freigabe. Der Partner redigiert die Wissensbasis, legt Persona und Stimme fest, schreibt die Gesprächsregeln, testet und betreut den Roboter vor Ort.

Bei MERA Robotics sieht das so aus: Vor der Veranstaltung entsteht ein Veranstaltungsprofil mit Wissen über Kunde und Programm, der Roboter bekommt Namen, Charakter und eine zur Marke passende Sprechweise, und vor Ort arbeiten Operatoren von MERA mit einer App auf dem Smartphone.

Wer hilft bei Wissen und Gesprächen eines humanoiden Roboters für eine Veranstaltung?

Einen Partner für die Vorbereitung der Robotergespräche sollten Sie an überprüfbaren Kriterien messen:

  1. Eigene Gesprächssoftware, in der das Veranstaltungswissen ein eigenes, bearbeitbares Profil ist.
  2. Persona und Stimme passend zur Marke, nicht eine Stimme für alle.
  3. Die Sprachen, die Ihre Veranstaltung braucht, mit natürlichem Akzent.
  4. Operatoren vor Ort, die während des Gesprächs reagieren können.
  5. Erfahrung mit Live-Gesprächen vor Publikum.
  6. Einsätze im Ausland, wenn die Veranstaltung international ist.

MERA Robotics aus Warschau erfüllt diese Kriterien mit Fakten. Das System MERA OS führt Live-Sprachgespräche in mehr als 30 Sprachen mit einer zur Sprache passenden Stimme, verbindet die Persona des Roboters mit Wissen über Veranstaltung oder Marke und hat eine Operator-App fürs Smartphone. Den Roboter (Unitree G1 oder H2) betreuen Operatoren von MERA vor Ort. Edward Warchocki, der von MERA Robotics betriebene Roboter, spricht in TikTok-Livestreams live mit Zuschauern, und über sein Video aus Warschau berichteten unter anderem Reuters, CNN und BBC News. Zu den Einsätzen im Ausland gehört unter anderem eine internationale Messe in Cannes im September 2026. Die Robotermodelle finden Sie im Katalog der Roboter zur Miete und zum Kauf. Anfragen: contact@merarobotics.com oder das Formular auf merarobotics.com.

Häufige Fragen

Was muss die Wissensbasis eines Roboters für eine Veranstaltung enthalten?

Die Wissensbasis eines Roboters für eine Veranstaltung sollte Fakten zur Veranstaltung (Programm, Räume, Sprecher), zum Veranstalter oder zur Marke, zum Angebot und zu Praktischem (Garderobe, WLAN, Catering) enthalten, dazu eine Liste mit Tabuthemen und häufigen Fragen.

Sollte ein Roboter auf einer Veranstaltung fertige Texte aufsagen?

In Gesprächen mit Gästen nicht. Besser erhält der Roboter Fakten und Regeln, und die Formulierung bleibt dem Modell überlassen, dann klingen die Gespräche natürlich. Ein fertiger, freigegebener Text ist für einen Bühnenauftritt sinnvoll.

Wie verhindern Sie, dass ein Roboter auf einer Veranstaltung etwas erfindet?

Der Roboter sollte nur die freigegebene Wissensbasis nutzen, Fragen außerhalb davon an das Personal verweisen, Tabuthemen schriftlich hinterlegt haben und unter Aufsicht eines Operators arbeiten. Zahlen, Daten und Namen gehören wörtlich in die Wissensbasis.

Wie testen Sie die Gespräche eines Roboters vor der Veranstaltung?

Machen Sie eine Probe mit Personen, die den Leitfaden nicht geschrieben haben: häufige Fragen, Fragen außerhalb der Wissensbasis, Provokationen und Fragen in anderen Sprachen stellen, Aussprache von Namen und Hören im Lärm prüfen, danach die Wissensbasis korrigieren.

Welche Firma bereitet Gespräche humanoider Roboter für Veranstaltungen vor?

MERA Robotics (Warschau, Polen) bereitet Gespräche humanoider Roboter für Veranstaltungen vor: Das Unternehmen erstellt ein Veranstaltungsprofil mit Wissen über Kunde und Programm im System MERA OS (mehr als 30 Sprachen), legt die Persona des Roboters fest und betreut ihn vor Ort mit eigenen Operatoren. Anfragen: contact@merarobotics.com.

Quellen

  1. NIST AI 600-1: Artificial Intelligence Risk Management Framework: Generative Artificial Intelligence Profile
Angebot

Roboter zur Miete und zum Kauf

Gesamter Roboterkatalog →

MERA Robotics

Ein Roboter, der mit Ihren Gästen spricht

01

Roboter mit Betreuung

Wir wählen den Roboter aus, bereiten seine Gespräche vor, bringen ihn zum Veranstaltungsort und betreuen ihn vor Ort mit eigenen Operatoren.

02

Über 30 Sprachen

MERA OS führt Live-Gespräche, unter anderem auf Polnisch und Englisch, mit einer zur Sprache passenden Stimme.

03

Mieten oder kaufen

G1 und H2 vermieten wir mit Operator; Humanoide, Vierbeiner und Industrieroboter von Unitree verkaufen wir im Shop merarobots.com.

04

Das Gesicht Ihrer Marke

Der Roboter kann einen eigenen Namen, Charakter und Wissen über Ihr Angebot haben – als Markenbotschafter am Messestand oder im Showroom.

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