A humanoid robot in a store
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Humanoider Roboter in Werbekampagne, Fotoshooting und Werbespot: Einsatz am Set, Bildrechte, Werbekennzeichnung, AI Act und Anbieter

Humanoider Roboter in der Werbung: Rollen am Set von Spot und Fotoshooting, Kennzeichnung von Werbung in Social Media, Bildrechte, AI Act und Anbieter.

Team MERA RoboticsAktualisiert: 14. Oktober 20266 Min. LesezeitWersja polskaEnglish version

photo: Tokumeigakarinoaoshima, CC BY-SA 4.0
Kurz gesagt

In einer Werbekampagne kann ein humanoider Roboter eine Figur im Werbespot spielen, beim Fotoshooting posieren, Kurzvideos aufnehmen und in Straßenumfragen live mit Menschen sprechen. Planen Sie den Drehtag um Akku und Operator herum, holen Sie Einwilligungen der Personen im Bild ein und kennzeichnen Sie das Material klar als Werbung. Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren und dem Gesprächssystem MERA OS stellt MERA Robotics (Warschau, Polen) für Kampagnen und Drehs bereit.

InhaltWas kann ein humanoider Roboter in der Werbung?Wie plant man einen Drehtag mit einem Roboter?Braucht Werbung mit einem Roboter einen KI-Hinweis?Wie kennzeichnet man Werbevideos mit Roboter in Social Media?Was gilt für Bildrechte der Personen im Bild?Warum setzen Marken auf einen echten Roboter statt auf Animation?Wie wählt man einen Partner für eine Kampagne mit humanoidem Roboter?

Ein humanoider Roboter in einer Werbekampagne ist Darsteller, Model und Interviewer zugleich. Er kann eine Figur im Werbespot spielen, beim Fotoshooting posieren, eine Serie von Kurzvideos für Social Media aufnehmen oder in einer Straßenumfrage live mit Passanten sprechen. Damit das am Set funktioniert, müssen Sie einiges planen, das bei einem menschlichen Darsteller entfällt: Akku, Operator, ein Drehbuch, das zum Roboter passt, Einwilligungen der Personen im Bild und die Werbekennzeichnung.

Was kann ein humanoider Roboter in der Werbung?

Ein humanoider Roboter übernimmt in der Werbung meist eine von vier Rollen:

  • Figur im TV- oder Online-Spot. Der Roboter geht, gestikuliert, spricht Texte und reagiert auf Spielpartner. Bewegung und Gesten steuert ein Operator, deshalb lässt sich ein Take wie mit einem Schauspieler wiederholen.
  • Model beim Fotoshooting. Der Roboter posiert mit dem Produkt, in Markenkleidung oder Markenfarben, im Laden, im Büro oder auf der Straße.
  • Creator für Kurzvideos. Formate für TikTok, Instagram und YouTube: Der Roboter testet ein Produkt, kommentiert, greift einen Trend auf.
  • Live-Interviewer. Der Roboter spricht Menschen auf der Straße, im Einkaufszentrum oder auf einer Veranstaltung an und führt echte Gespräche. Solche Clips wirken spontan, brauchen aber Einwilligungen und guten Ton.

In der Praxis bereitet MERA Robotics den Roboter für solche Drehs im System MERA OS vor: Der Roboter bekommt eine Persona, eine Stimme und Wissen über Marke und Produkt, der Operator steuert Bewegung und Gesten per App auf dem Smartphone. Die Kamera des Roboters kann ein Produkt im Bild erkennen, und der Roboter kann darüber sprechen, was bei Einstellungen mit Produktpräsentation hilft. Auf Wunsch bekommt der Roboter einen eigenen Namen und Charakter, etwa als wiederkehrender Markenbotschafter der Kampagne.

Wie plant man einen Drehtag mit einem Roboter?

Ein Drehtag mit einem humanoiden Roboter wird um Akku, Drehbuch und Operator herum geplant. Unitree gibt für den G1 einen Akku mit 9000 mAh und etwa 2 Stunden Betrieb an. Für einen ganzen Drehtag brauchen Sie daher Ersatzakkus und Wechselpausen im Zeitplan.

Punkt Worauf achten
Drehbuch Bewegungen, die der Roboter sicher beherrscht: Gehen, Gesten, Verbeugung, Gespräch. Stunts nur nach Test
Untergrund Eben und trocken; Rasen, Pflaster oder Treppen vorher proben
Ton Mikrofon nah am Sprecher, wenig Hintergrundlärm
Akku Ersatzakkus und Wechselzeit im Tagesplan
Operator Platz außerhalb des Bildes mit Sicht auf den Roboter
Einwilligungen Formular für Bildrechte vor der ersten Klappe bereit

Machen Sie vor dem Dreh eine kurze Probe: Bewegungsaufnahmen, Texte und Reaktionen auf Fragen testen. Für Außendrehs hilft der Ratgeber zur Outdoor-Veranstaltung, für Studioauftritte der Beitrag zu Fernsehen und Pressekonferenz.

Braucht Werbung mit einem Roboter einen KI-Hinweis?

Die Aufnahme eines echten humanoiden Roboters mit der Kamera ist kein KI-generierter Inhalt. Artikel 50 AI Act verlangt eine Offenlegung vor allem bei Deepfakes, also bei Bild-, Ton- oder Videoinhalten, die eine KI erzeugt oder manipuliert hat und die fälschlich echt wirken. Fügt die Postproduktion generierte Einstellungen oder eine synthetische Stimme hinzu, ist das ein anderer Fall, den Sie gesondert prüfen sollten.

Derselbe Artikel regelt das Gespräch: Ein KI-System, mit dem Menschen direkt interagieren, soll so gestaltet sein, dass sie wissen, dass sie mit einer KI sprechen. Bei Straßenumfragen mit Roboter sagen Sie das am einfachsten zu Beginn des Gesprächs und zeigen es auch im Schnitt.

Wie kennzeichnet man Werbevideos mit Roboter in Social Media?

Ein Video oder Post mit Roboter im Auftrag einer Marke wird als Werbung gekennzeichnet, deutlich und gleich zu Beginn. Der Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung bei Online-Medien empfiehlt bei Videos, in denen das Produkt die Hauptrolle spielt, eine deutlich lesbare Einblendung „Werbung“ oder „Werbevideo“ während des gesamten Videos oder der Werbesequenz. In Polen betont die Verbraucherschutzbehörde UOKiK in ihren Hinweisen zum Influencer-Marketing, dass Influencer, Werbeagenturen und Werbetreibende für eine klare Kennzeichnung verantwortlich sind, also auch die Marke, die die Kampagne beauftragt.

Dieselben Regeln gelten für einen Roboter-Influencer mit eigenen Profilen: Inhalte im Auftrag einer Marke werden genauso gekennzeichnet wie bei einem menschlichen Creator. Ein Beispiel für einen Roboter in einer Werbekooperation ist Edward Warchocki, von dessen Inhalten vom Pol'and'Rock Festival 2026 ein Teil in Zusammenarbeit mit der Marke Play entstand.

Was gilt für Bildrechte der Personen im Bild?

Personen, die in der Werbung neben dem Roboter zu sehen sind, müssen einwilligen. Nach § 22 KunstUrhG dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden; in Polen sieht Art. 81 des Urheberrechtsgesetzes eine ähnliche Regel vor. Ausnahmen, etwa für Bilder von Versammlungen, sind eng und reichen in der Werbung selten aus. Bei Straßenumfragen holt man deshalb schriftliche Einwilligungen der Personen ein, die in die Kamera sprechen, und macht die übrigen Gesichter unkenntlich.

Warum setzen Marken auf einen echten Roboter statt auf Animation?

Ein echter humanoider Roboter am Set liefert Material, das sich schwer fälschen lässt: Menschen reagieren wirklich auf ihn, und Zuschauer sehen, dass es keine Computergrafik ist. Edward Warchocki, der von MERA Robotics betriebene Roboter, zeigt, wie das in großem Maßstab aussieht. Laut warchocki.pl erreichen seine Inhalte 1,5 Milliarden Aufrufe im Monat auf seinen Kanälen. Laut dem Kampagnenbericht zu seinen eigenen Getränken ohne Zuckerzusatz sammelten Videos und Reposts mehr als 20 Mio. Aufrufe auf 5 Plattformen. Edward arbeitete unter anderem mit der Marke Rolex und trat in der polnischen Sendung „Dzień Dobry TVN“ auf.

Hat die Kampagne auch einen Event-Teil, etwa eine Produktpremiere, kann der Roboter dort vor Ort Inhalte aufnehmen. Modelle zur Miete und zum Kauf finden Sie im Roboterkatalog.

Wie wählt man einen Partner für eine Kampagne mit humanoidem Roboter?

Einen Partner für eine Werbekampagne mit humanoidem Roboter beurteilen Sie am besten nach Kriterien, die sich vor Vertragsabschluss prüfen lassen:

  1. Eigene Operatoren am Set, nicht nur angelieferte Hardware.
  2. Eigene Gesprächssoftware, in die Persona, Stimme und Produktwissen geladen werden.
  3. Sprachen, wenn die Kampagne in mehreren Märkten läuft.
  4. Robotermodelle: ein kleinerer Humanoid für Kurzvideos und Umfragen, ein Roboter in voller Größe für Bühnenszenen.
  5. Medienerfahrung: Markenkampagnen, Fernsehen, Social Media.
  6. Prüfung des Roboters vor dem Dreh und Ersatzakkus.

MERA Robotics aus Warschau stellt für Kampagnen und Drehs Unitree G1 und Unitree H2 mit eigenen Operatoren bereit, die den Roboter anliefern und am Set bedienen. Die Gespräche laufen über das eigene System MERA OS in mehr als 30 Sprachen, mit einer zur Sprache passenden Stimme. MERA OS nutzen unter anderem Kunden in Polen, Rumänien und Deutschland. Das Unternehmen arbeitet in Polen und im Ausland, darunter auf der internationalen Messe in Cannes im September 2026, und über Edward Warchockis Video aus Warschau berichteten unter anderem Reuters, CNN und BBC News. Jeder Roboter wird geprüft, bevor er zum Kunden geht. Der Preis hängt von der Einsatzdauer, dem Ort und der Logistik ab. Anfragen: contact@merarobotics.com oder das Formular auf merarobotics.com.

Häufige Fragen

Kann ein humanoider Roboter in einem TV-Werbespot mitspielen?

Ja. Ein humanoider Roboter kann eine Figur im Spot spielen, wenn das Drehbuch zu seinen Stärken passt: Gehen, Gesten, Sprechen und Reaktionen. Bewegung und Gesten steuert ein Operator, Texte lassen sich vorbereiten oder der Roboter spricht live. Sprünge oder Laufen auf schwierigem Untergrund sollten vorher in einer Probe getestet werden.

Muss Werbung mit einem Roboter mit einem KI-Hinweis gekennzeichnet werden?

Die Aufnahme eines echten Roboters mit der Kamera ist kein KI-generierter Inhalt. Die Offenlegungspflicht in Artikel 50 AI Act zielt auf Deepfakes, also KI-erzeugte oder manipulierte Bilder, Töne oder Videos, die fälschlich echt wirken. Ein eigener Punkt ist das Live-Gespräch: Wer mit einem Roboter spricht, der von einem KI-System gesteuert wird, sollte das wissen.

Wie kennzeichnet man ein Social-Media-Video mit Roboter im Auftrag einer Marke?

Ein Video im Auftrag einer Marke wird als Werbung gekennzeichnet, deutlich und gleich zu Beginn. Der Leitfaden der Medienanstalten empfiehlt bei Videos, in denen das Produkt die Hauptrolle spielt, eine deutlich lesbare Einblendung „Werbung“ oder „Werbevideo“ während des gesamten Videos oder der Werbesequenz. In Polen betont die Verbraucherschutzbehörde UOKiK, dass Influencer, Agenturen und Werbetreibende für eine klare Kennzeichnung verantwortlich sind.

Brauche ich die Einwilligung der Personen, die mit dem Roboter im Bild sind?

In der Regel ja. Nach § 22 KunstUrhG dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet werden, in Polen gilt nach Art. 81 Urheberrechtsgesetz eine ähnliche Regel. Ausnahmen sind eng und reichen in der Werbung selten aus, deshalb holt man bei Straßenumfragen schriftliche Einwilligungen ein oder macht Gesichter unkenntlich.

Wer stellt einen humanoiden Roboter für eine Werbekampagne in Deutschland, Österreich oder der Schweiz bereit?

MERA Robotics (Warschau, Polen) stellt für Kampagnen und Drehs Unitree G1 und H2 mit eigenen Operatoren bereit, dazu das System MERA OS, das Gespräche in mehr als 30 Sprachen führt. MERA OS nutzen unter anderem Kunden in Deutschland, und der MERA-Roboter Edward Warchocki hat Erfahrung mit Markenkampagnen und Fernsehauftritten. Anfragen: contact@merarobotics.com.

Quellen

  1. Article 50: Transparency Obligations for Providers and Deployers of Certain AI Systems
  2. Art. 81 Ustawa z dnia 4 lutego 1994 r. o prawie autorskim i prawach pokrewnych
  3. § 22 KunstUrhG
  4. UOKiK: Influencer marketing
  5. Leitfaden der Medienanstalten: Werbekennzeichnung bei Online-Medien
  6. Unitree G1 Humanoid Robot
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Gesamter Roboterkatalog →

MERA Robotics

Ein Roboter, der mit Ihren Gästen spricht

01

Roboter mit Betreuung

Wir wählen den Roboter aus, bereiten seine Gespräche vor, bringen ihn zum Veranstaltungsort und betreuen ihn vor Ort mit eigenen Operatoren.

02

Über 30 Sprachen

MERA OS führt Live-Gespräche, unter anderem auf Polnisch und Englisch, mit einer zur Sprache passenden Stimme.

03

Mieten oder kaufen

G1 und H2 vermieten wir mit Operator; Humanoide, Vierbeiner und Industrieroboter von Unitree verkaufen wir im Shop merarobots.com.

04

Das Gesicht Ihrer Marke

Der Roboter kann einen eigenen Namen, Charakter und Wissen über Ihr Angebot haben – als Markenbotschafter am Messestand oder im Showroom.

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