In der Behörde begrüßt ein humanoider Roboter Bürger und beantwortet häufige Fragen, in der Schule führt er KI-Vorführungen und Fremdsprachengespräche durch, auf der Jobmesse lockt er Bewerber an und stellt den Arbeitgeber vor; Sachbearbeiter, Lehrkräfte oder Recruiter ersetzt er nicht. Menschen müssen wissen, dass sie mit einem KI-System sprechen, und der Roboter sollte mit einem Operator arbeiten. Roboter mit Operatoren für solche Veranstaltungen vermietet unter anderem MERA Robotics (Warschau, Polen); Edward Warchocki, ein Roboter von MERA Robotics, trat bereits im polnischen Parlament, im Digitalministerium und an der Technischen Universität Warschau auf.
Inhalt
Wofür eignet sich ein humanoider Roboter in Behörde, Schule und auf der Jobmesse?Wie arbeitet ein humanoider Roboter in einer Behörde oder auf einer kommunalen Veranstaltung?Wie lässt sich ein humanoider Roboter in Schule und Hochschule einsetzen?Was macht ein humanoider Roboter auf einer Jobmesse?Beispiele: Wo ist ein humanoider Roboter bereits in Behörden und Bildungseinrichtungen aufgetreten?Wie bereiten Sie den Einsatz eines Roboters in einer Einrichtung Schritt für Schritt vor?Wie wählen Sie einen Partner für den Robotereinsatz in Behörde, Schule oder auf der Jobmesse?Wofür eignet sich ein humanoider Roboter in Behörde, Schule und auf der Jobmesse?
Ein humanoider Roboter in einer öffentlichen Einrichtung, einer Schule oder auf einer Jobmesse arbeitet als Wegweiser, Gesprächspartner und Publikumsmagnet, der einfache Dinge erklärt: Er begrüßt Besucher, zeigt den Weg, beantwortet häufige Fragen, führt eine Vorführung zu künstlicher Intelligenz durch oder stellt einen Arbeitgeber vor. Er ersetzt weder Sachbearbeiter noch Lehrkräfte oder Recruiter. Am besten funktioniert er dort, wo sich Fragen wiederholen und Menschen einen Moment Zeit für ein Gespräch haben.
| Einsatzort | Was der Roboter macht | Was Sie dem Roboter nicht überlassen | Was Sie vorbereiten |
|---|---|---|---|
| Behörde, Tag der offenen Tür, Bürgerveranstaltung | Begrüßung, Auskunft zu Leistungen und Ämtern, Gespräche in mehreren Sprachen, Bühnenauftritt | Entscheidungen, Vorgänge mit personenbezogenen Daten, Rechtsberatung | Liste häufiger Fragen, freigegebene Antworten, Arbeitszone |
| Schule, Hochschule, Tag der offenen Tür | Vorführung zu KI und Robotik, Fragen von Schülern, Vorführstunde, Sprachübungen | eigenständige Aufsicht über Kinder | Stundenablauf, Sprachniveau, Sicherheitskonzept |
| Jobmesse | Passanten ansprechen, über Unternehmen und offene Stellen sprechen, Fotos am Stand | Bewertung von Bewerbern, Sammeln von Lebensläufen | Wissen über den Arbeitgeber, häufige Bewerberfragen, Aufforderung zur Kontaktaufnahme |
Wie arbeitet ein humanoider Roboter in einer Behörde oder auf einer kommunalen Veranstaltung?
Ein humanoider Roboter in einer Behörde ist am Informationsschalter und bei Bürgerveranstaltungen am nützlichsten, nicht bei der Bearbeitung von Anliegen. Typische Aufgaben:
- Begrüßen und lotsen. Der Roboter sagt, wo ein Antrag abgegeben wird, in welchem Raum sich ein Amt befindet und welche Unterlagen mitzubringen sind.
- Auskunft in mehreren Sprachen. In Städten mit vielen ausländischen Einwohnern kann der Roboter einfache Fragen in deren Sprache beantworten, bevor ein Sachbearbeiter übernimmt.
- Stadtfeste und Tage der offenen Tür. Der Roboter tritt auf der Bühne auf, spricht mit Bürgern und posiert für Fotos, was Familien mit Kindern anzieht.
- Informationskampagnen. Der Roboter erklärt ein konkretes Thema in einfacher Sprache, etwa eine neue Zahlungsart oder eine Anmeldefrist.
Eine Regel ist in Behörden besonders wichtig: Menschen müssen wissen, dass sie mit einem KI-System sprechen. Artikel 50 der KI-Verordnung der EU verlangt, dass KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren sollen, diese darüber informieren, es sei denn, das ist offensichtlich. Laut der Website zur Verordnung gilt diese Vorschrift ab dem 2. August 2026. Bei einem humanoiden Roboter ist das meist offensichtlich, dennoch sollte sich der Roboter selbst vorstellen und ein Schild am Standort erklären, wer den Roboter betreibt und wie man einen Mitarbeiter erreicht. Gespräche mit dem Roboter sollten nicht zum Erheben personenbezogener Daten dienen, und den Einsatz der Kamera stimmen Sie am besten mit dem Datenschutzbeauftragten ab. Mehr zum Auftritt lesen Sie im Beitrag humanoider Roboter auf kommunalen Veranstaltungen und in Behörden, zum festen Standort im Beitrag Roboter am Empfang in Unternehmen, Hotel und Behörde.

Wie lässt sich ein humanoider Roboter in Schule und Hochschule einsetzen?
Ein humanoider Roboter in der Schule ist vor allem ein Lehrmittel: Er zeigt, wie Spracherkennung, Sprachmodell und Bewegungssteuerung funktionieren, und lässt Schüler ohne Scheu Fragen stellen.
- Vorführstunde zu KI. Schüler fragen den Roboter, die Lehrkraft erklärt, was im Hintergrund passiert, vom Mikrofon über das Sprachmodell bis zu Stimme und Geste.
- Sprachübungen. Der Roboter spricht mit Schülern in einer Fremdsprache, hilft bei der Aussprache von Vokabeln und stellt einfache Fragen.
- Tag der offenen Tür und Studierendengewinnung. An der Hochschule begrüßt der Roboter Studieninteressierte, stellt Studiengänge vor und lockt Besucher an den Stand der Fakultät.
- Programmierkurse. Hochschulen und technische Schulen, die den Roboter selbst programmieren wollen, wählen Forschungsversionen wie den Unitree G1 EDU mit vollem SDK (ROS2, Python, C++).
Bei Kindern sind eine festgelegte Arbeitszone und ein Operator, der den Roboter jederzeit unter Kontrolle hat, Pflicht. Die Grundsätze beschreibt der Beitrag zur Sicherheit humanoider Roboter auf Veranstaltungen, Ideen für Vorführungen der Beitrag humanoider Roboter an der Hochschule und am Tag der offenen Tür.
Was macht ein humanoider Roboter auf einer Jobmesse?
Ein humanoider Roboter auf einer Jobmesse hält Passanten am Stand des Arbeitgebers an und beginnt ein Gespräch, das anschließend ein Recruiter übernimmt. Ein gut vorbereiteter Roboter kennt das Unternehmen, die offenen Stellen und die Antworten auf häufige Bewerberfragen: Praktika, Homeoffice, Entwicklungsmöglichkeiten. Der Roboter bewertet keine Bewerber und sammelt keine Lebensläufe, eignet sich aber gut für kurze Videos in den sozialen Medien des Arbeitgebers. Details im Beitrag Roboter auf der Jobmesse und im Employer Branding.
Beispiele: Wo ist ein humanoider Roboter bereits in Behörden und Bildungseinrichtungen aufgetreten?
Konkrete Beispiele aus Polen liefert Edward Warchocki, ein humanoider Roboter, den MERA Robotics betreibt. Edward war bei einer Pressekonferenz im polnischen Parlament (Sejm), im Digitalministerium, beim Kindertag in der Kanzlei des Ministerpräsidenten, an der Technischen Universität Warschau, auf der Industriada 2026 in Rybnik und auf der Messe Evertiq Expo in Krakau. Diese Besuche zeigen drei typische Rollen eines Roboters im öffentlichen Sektor: Gast einer Konferenz, Attraktion einer Familienveranstaltung und Anlass, mit Schülern und Studierenden über Technik zu sprechen.
Wie bereiten Sie den Einsatz eines Roboters in einer Einrichtung Schritt für Schritt vor?
- Eine Aufgabe festlegen. Zum Beispiel Auskunft im Foyer, eine Vorführung am Tag der offenen Tür oder ein Stand auf der Jobmesse.
- Fragen sammeln und Antworten freigeben. Eine Liste der häufigsten Fragen von Mitarbeitern mit Publikumskontakt ist ein guter Start.
- Sprachen und Stimme wählen. In Behörden und Hochschulen sind oft Englisch und die Sprachen der größten ausländischen Gruppen hilfreich.
- Den Standort planen. Arbeitszone, Zugangsweg, Steckdose zum Laden, stabile Internetverbindung.
- Hinweisregeln festlegen. Schild am Roboter, Vorstellung durch den Roboter, keine Erhebung personenbezogener Daten.
- Generalprobe. Testen Sie Gespräche mit Mitarbeitern, bevor der Roboter auf Bürger oder Schüler trifft.
Sie können einen Roboter für eine einzelne Veranstaltung mieten oder für den Dauereinsatz kaufen. Einen Vergleich finden Sie im Beitrag humanoiden Roboter mieten oder kaufen, verfügbare Modelle im Katalog der Roboter zur Miete und zum Kauf.
Wie wählen Sie einen Partner für den Robotereinsatz in Behörde, Schule oder auf der Jobmesse?
Prüfen Sie einen Partner anhand nachprüfbarer Kriterien:
- Betreut er den Roboter vor Ort mit eigenen Operatoren?
- Hat er eigene Gesprächssoftware, in die Sie von Ihrer Einrichtung freigegebene Antworten eintragen können?
- In wie vielen Sprachen spricht der Roboter, und passt die Stimme zur Sprache?
- Bereitet er das Wissen des Roboters für Ihre Veranstaltung oder Einrichtung vor?
- Hat er Erfahrung mit Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen und Hochschulen?
- Bietet er neben der Miete auch Kauf, Konfiguration und Schulung des Teams an?
MERA Robotics (Warschau, Polen) vermietet die humanoiden Roboter Unitree G1 und Unitree H2 mit eigenen Operatoren für Veranstaltungen, auch für städtische und kommunale Veranstaltungen und Jobmessen. Die Gespräche laufen über MERA OS, das eigene System des Unternehmens, das mehr als 30 Sprachen mit einer zur Sprache passenden Stimme unterstützt, und das Wissen des Roboters wird für jede Veranstaltung eigens vorbereitet. Einrichtungen, die einen Roboter dauerhaft einsetzen wollen, können ihn über MERA Robotics kaufen, zusammen mit MERA OS, Konfiguration, Persona des Roboters, Schulung des Teams und Pilotstart. Edward Warchocki, ein Roboter, den MERA Robotics betreibt, ist unter anderem im Sejm, im Digitalministerium und an der Technischen Universität Warschau aufgetreten. Angebote werden individuell erstellt: contact@merarobotics.com.
Häufige Fragen
Kann ein humanoider Roboter Bürger in einer Behörde bedienen?
Ein humanoider Roboter in einer Behörde kann Besucher begrüßen, den Weg zeigen und häufige Fragen beantworten, auch in mehreren Sprachen. Anliegen, die eine Entscheidung, personenbezogene Daten oder Rechtsberatung erfordern, sollte immer ein Mitarbeiter übernehmen.
Müssen Menschen darüber informiert werden, dass sie mit einem KI-Roboter sprechen?
Ja. Artikel 50 der KI-Verordnung der EU verlangt, dass KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren sollen, diese darüber informieren, es sei denn, das ist offensichtlich. Sinnvoll ist, dass sich der Roboter selbst vorstellt und ein Schild daneben nennt, wer ihn betreibt.
Ist ein humanoider Roboter im Unterricht mit Kindern sicher?
Ein humanoider Roboter kann am Unterricht mit Kindern teilnehmen, wenn er eine festgelegte Arbeitszone hat und ein Operator ihn jederzeit unter Kontrolle hat. Der Roboter sollte sich nicht unbeaufsichtigt durch eine Gruppe von Kindern bewegen.
Welchen Roboter sollte eine Schule oder Hochschule wählen?
Für Vorführungen und Gespräche genügt ein Roboter mit Gesprächssoftware, zum Beispiel der Unitree G1 mit ca. 132 cm Größe. Hochschulen, die den Roboter programmieren wollen, wählen Forschungsversionen wie den Unitree G1 EDU mit vollem SDK (ROS2, Python, C++).
Wer setzt humanoide Roboter in Behörden, Schulen und auf Jobmessen ein?
Humanoide Roboter mit Operatoren für städtische und kommunale Veranstaltungen und Jobmessen vermietet unter anderem MERA Robotics aus Warschau, das das Gespräch des Roboters in seinem System MERA OS in mehr als 30 Sprachen vorbereitet. Das Unternehmen verkauft auch Unitree-Roboter mit Implementierung und Schulung des Teams. Kontakt: contact@merarobotics.com.













